Facebook, Twitter und das verwaiste Blog

20. Juni 2011 um 20:47 | In Pitu, Technik | 14 Kommentare | Tags: , ,

„Stammgäste“ dieses Blogs haben sicher schon gemerkt, dass hier seit ca. 9 Monaten kaum noch was los ist.

Ich weiß nicht, wie’s euch geht, aber mein Surf- und Postingverhalten hat sich insbesondere im letzten Jahr drastisch verändert. Facebook ist fest in meinen ersten Browsertab eingezogen, direkt danach folgt Twitter, beide zusammen haben meinen RSS-Feed als erste Anlaufstelle verdrängt. Mein Surfverhalten wird maßgeblich durch die Informationsströme dieser beiden Plattformen bestimmt – und durch den Zufall, den bei der Menge an Informationen, die da durchrauscht, kann ich längst nicht mehr jede Nachricht aufnehmen.
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Chrysler und der F-Wort-Tweet: Job weg, Etat weg

12. März 2011 um 1:55 | In Publikationen | Kommentare deaktiviert für Link inside:
Chrysler und der F-Wort-Tweet: Job weg, Etat weg
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Gebloggt für die Social Media Akademie: Chrysler und der F-Wort-Tweet: Job weg, Etat weg.

Ein Tag im Paralleluniversum – ohne Internet

13. Oktober 2009 um 14:07 | In Technik | Kommentare deaktiviert für Ein Tag im Paralleluniversum – ohne Internet | Tags: ,

Robert Lender beschreibt in seinem Artikel Ein Tag einen ganz normalen Tag in einer Parallelwelt, in der das für die Massen zugängliche Internet nicht existiert.

Was mich an die sogenannten „Pseudos“ erinnert, die Ende der 80er Mode waren, als Onliner höchstens in Science-Fiction-Filmen auftraten: die Mitteilungsspalten von lokalen Anzeigenblättern wurden für twitter-ähnliche Kurznachrichten „missbraucht“, jeder hatte seinen eigenen Spitznamen, um jemanden anzuschreiben, adressierte man ihn, indem man den Spitznamen der Nachricht voranstellte, nur ein @-Zeichen gab es natürlich nicht. Irgenwann wurde die Nachrichtenflut der Anzeigenzeitung (in München war das „Kurz & Fündig“) zuviel und die Pseudos wanderten aus und gaben ihre eigene, aus Abonnentenbeiträgen finanzierte und auf dem Fotokopierer vervielfältigte Zeitung „Guck Mal“ heraus (so hieß sie im Münchner Raum, es gab aber überregional viele solche Zeitungen). Diese Zeitung bestand zu 90 % aus Kurznachrichten im Twitter-Stil (nur dass ein bisschen mehr Platz zur Verfügung war), individuell layoutet (teils mit Schreibmaschine geschrieben, teils mit dem Computer, von den wenigen besonders Fortschrittlichen bzw. Privilegierten, oder auch mal handschriftlich), den Rest füllten Editorial, Cartoons und Gedichte. Anfangs erschien die Zeitung alle 14 Tage, später alle 4 Wochen (die Redaktion musste ja irgendwo die Zeit für die Produktion finden), und die vergingen immer wie im Flug. Nie werde ich das „Überraschungsei-Gefühl“ vergessen, mit dem ich die neue Ausgabe aus dem Briefkasten zog.

Das wiederum heißt für mich: die Technik formt nicht die Kommunikation, sondern die Kommunikation sucht sich die passende Technik. Twittern gab es in dem Sinn schon immer, es hieß in der „analogen“ Zeit nur anders.

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Aus dem elenden Leben eines Halbdigitalers

7. Oktober 2009 um 13:29 | In Limette, Technik | Kommentare deaktiviert für Link inside:
Aus dem elenden Leben eines Halbdigitalers
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Haha, so genial: JakBlog » Aus dem elenden Leben eines Halbdigitalers. Kleiner Aufsatz von Journalist und Dozent Christian Jakubetz, der sich Gedanken macht, ob er ein schlechtes Gewissen haben sollte, weil die Welle der wechselnden Internetmoden von Twitter über Posterous bis Google Wave ihn überrollt.

Psst: Auf meinem posterous steht bis heute auch nur „Test“. 😉

via Jens Scholz

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