Ich investiere jetzt in Silber

11. August 2011 um 19:19 | In Zucker | Kommentare deaktiviert für Ich investiere jetzt in Silber | Tags:

Teddy aus SilberGeplant war diese „Investition“ nicht, aber er rief vom Schaufenster aus so laut, dass ich ihn nicht überhören konnte. Neben ihm wohnte ein baugleicher Hase.

Der Juwelier, ein älterer Herr: „Ich werde ihn vermissen. Jeden Morgen habe ich ihn begrüßt. Jetzt muss ich mich noch schnell von ihm verabschieden.“ Ich, während er den Bären in ein rotes Schächtelchen mit Schleife packte: „Er zieht ja nicht weit weg!“ Er: „Ich hoffe, Sie behandeln ihn gut?“ Ich: „Aber natürlich!“

Er: „Darf ich Ihnen noch was Süßes anbieten?“ Und streckte mir eine Dose voll grüner und gelber Schaumzucker-Kühe mit Geleepunkten entgegen. Wer könnte da nein sagen?

(Ich nahm eine gelbe.)

Ihr wünscht, ich blogge, Teil 5: Rotwein

4. Juli 2011 um 1:19 | In Zucker | 3 Kommentare | Tags: ,

Der nächste Themenwunsch kam per Kommmentar im Blog:

Und ein Themenwunschstichwort hätte ich auch noch: Rotwein. :)

Kommentar by Biggi — 24. Juni 2011 #

Höhö, Biggi, da hast du gerade die Richtige befragt. Rotwein ist ein seltener Gast auf meinem Speisezettel – wenn, trinke ich Rosé, und da ist die Devise: je leichter und fruchtiger, desto lieber.

Einen Rotwein mochte ich mal sehr gern, das war ein Frascati, den wir damals bei der Klassenfahrt auf einer Sommerwiese in Rom leerten – so gut hat mir nie wieder ein Wein geschmeckt. Und dann war da noch dieser schwere Südtiroler Rotwein auf der Chorreise 1987, ich sehe mich heute noch mit den anderen am langen Tisch sitzen und feiern. In den 70ern in den Ferien in Griechenland auf der Insel Andros ohne Elektrizität und fließend Wasser schickten mich die Erwachsenen immer mit der großen bastumwickelten Flasche zum Bauern zum Rotwein holen, weil sie sicher sein konnten, dass ich nicht unterwegs was davon wegtrinke. (Alternativ wurde ich mit dem großen Plastikkanister zum Wasser holen an der Dorfquelle geschickt.)

Ich saß dann beim Bauern im Häuschen und wartete, bis der Wein abgefüllt war, und wir unterhielten uns mit Händen und Füßen. Die Flasche, die halb so groß wie ich selbst war, schleppte ich dann den unregelmäßigen Schiefer-Treppenweg im Bergdorf ein paar Etagen weiter höher, wo die Gäste meiner Wahltante, bei der ich in den Ferien untergekommen war, schon durstig darauf warteten. Und dann war da der unvermeidliche Demestica, der bei Restaurantbesuchen immer auf dem Tisch stand – entweder der rote, oder der goldene Retsina.

Aber generell bevorzuge ich doch eher Traubensaft – oder wenn es mal alkoholisch sein soll, eine Pina Colada. :-)

“Manchmal sollte man ein Shirt von sich bloggen”

29. Juni 2011 um 0:52 | In Zucker | Kommentare deaktiviert für “Manchmal sollte man ein Shirt von sich bloggen” | Tags:

Maren Martschenko fragte mich vor einiger vor einiger Zeit via twitter, ob ich nicht Lust hätte, bei dieser T-Shirt-Blogaktion mitzumachen. Hatte ich schon, nur das passende Shirt nicht greifbar. Und Shirts mit Sprüchen drauf habe ich keine mehr – ich hatte überhaupt nur eines, da stand „Same shit, different day“ drauf, aber das ist entweder verschollen oder weg. Und eines vom Checkpoint Charlie mit „You are leaving the american sector“ in 4 Sprachen.
Hier weiterlesen: “Manchmal sollte man ein Shirt von sich bloggen” …

Aktion: Ihr wünscht, ich blogge

22. Juni 2011 um 14:50 | In Zucker | Kommentare deaktiviert für Aktion: Ihr wünscht, ich blogge | Tags: ,

Angeregt durch den 30-Tage-Blogmarathon von Frau Fragmente plane ich Ähnliches, mit einem Unterschied: Die Themen sollen von euch kommen.

In Twitter habe ich heute schon dazu aufgerufen, mir Stichworte zu schicken – auch hier sind Stichworte willkommen, eines reicht schon – ihr seid quasi mein „Zufallsgenerator“, und vielleicht gibt es ja auch ein Thema, zu dem ihr schon lang was hier lesen wolltet?

Drei Themenwünsche sind bereits eingegangen, wo ist deiner? Gern auch als Kommentar hier im Blog. :-)

 

Linktipp: 20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe

3. Juni 2011 um 22:24 | In Technik, Zucker | Kommentare deaktiviert für Linktipp: 20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe |

Linktipp oder Lesetipp? Das ist gar nicht so einfach festzulegen, denn die Seite 20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe kommt wie ein richtiges Buch daher, animiert, plastisch und mit sehr liebevoll gemachten Illustrationen. Realisiert wurde das Ganze mit HTML5 und ist daher nicht nur ein sehr nützliches Nachschlagewerk über das Web und die Werkzeuge, die man braucht, um sich darin zu bewegen, sondern auch ein schönes Showcase dafür, was mit HTML5 alles möglich ist.

Poke the Penguin – Gamesville.com

29. Mai 2011 um 3:26 | In Zucker | Kommentare deaktiviert für Poke the Penguin – Gamesville.com | Tags: , ,

Ein bisschen Geduld muss man mitbringen, aber es lohnt sich – so oft anstupsen, bis er reagiert – und die Prozedur ein paarmal wiederholen, er lässt sich immer wieder was Neues einfallen. 😉
Hier weiterlesen: Poke the Penguin – Gamesville.com …

Der alte Mann und das Hörnchen

20. April 2011 um 15:47 | In Zucker | Kommentare deaktiviert für Der alte Mann und das Hörnchen | Tags: , , , ,

Am Hauptbahnhof München am S-Bahn-Gleis auf einer dieser Metallbänke, abends, wartend auf die S-Bahn nach Hause, der Platz neben mir ist nicht nutzbar, weil das Metallgewebe der Sitzfläche nach unten gerissen ist. Einen Platz weiter rechts hat ein alter Mann seine Taschen abgestellt und steht davor. Er trägt eine graue Polyesterhose und einen beigen Popelineblouson, so wie mein Opa in den 70ern, die grauen Haare ganz kurz geschnitten.

Er sieht mich an und sagt: „Ich verstehe nicht, wie man den Sitz so zerstören kann… das ist doch alles stabil!“ Ich untersuche das Metallgewebe mit den Fingern und mutmaße: „Da wird jemand mit den Füßen draufgesprungen sein.“ Er: „Ja, das könnte sein. So wird es gewesen sein.“

Dann nimmt er seine Taschen, eine Stofftasche, eine gebrauchte, aber sorgfältig gepflegte rote Plastiktüte mit weißem Aufdruck und sauberen Knickfalten und eine schwarze Kunstledertasche, die wie eine Damenhandtasche aussieht, in die linke Hand und eine braune Bäcker-Papiertüte in die rechte und wendet sich zum Gehen.

Ich lächle ihn freundlich an zur Verabschiedung und er nimmt die braune Papiertüte, legt sie wieder auf die Bank zwischen zwei Sitze und sagt entschuldigend: „Die Tüte mit dem Hörnchen drin lag da schon, als ich kam. Aber es wäre doch schade drum…“ Ich: „Ja dann nehmen Sie sie doch!“ Er nimmt sie wieder an sich, lächelt und geht.

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