Utopien anno 88
16. Oktober 2011 um 3:42 | In Publikationen | Keine Kommentare | Tags: Allianz Eirene, Politik, Science Fiction, UtopieWeil ich wieder das Gefühl habe, dass es irgendwie passt, ein weiteres Fragment aus meinem 1988 entstandenen utopischen Roman “Allianz Eirene” – sieht so aus, als müsste ich dem doch mal ein eigenes Blog widmen und ihn dort Kapitel für Kapitel veröffentlichen, wenn ihr mit den Perry-Rhodan-Elementen leben könnt.
23 Jahre später ist mir die Lektüre in manchen Abschnitten unheimlich – nicht nur deshalb, weil sie mir vor Augen führt, dass auch 1988 nicht eitel Freude und Sonnenschein herrschte, auch wenn von einer globalen Finanzkrise weit und breit nichts zu sehen war.
Hintergrund: Irena Sonescu ist die Protagonistin des Romans, Anfang 20 und lebt in in einer nicht ganz so fernen Zukunft davon, Filme am Computer zu entwerfen. Johannes Haase ist Pfarrer (ein in Irenas Zeit eher ungewöhnlicher Beruf) und nur unwesentlich älter als sie, die beiden haben sich eben erst kennengelernt und sitzen in einem Café.
AUSZUG ANFANG
“Aber woran sollten wir denn etwas aussetzen?” fragte Irena ehrlich verwirrt. “Es geht uns gut, wir haben alles, was wir brauchen, und es gibt keine Kriege und keinen Unfrieden mehr. Wir leben im Paradies. Warum sollten wir uns dagegen auflehnen und den alten Fehler mit dem Baum der Erkenntnis noch einmal machen? So gut ist es uns doch noch nie gegangen, noch nie in der ganzen Geschichte der Menschheit. Haben Sie noch nicht begriffen, daß der Mensch nicht für die Demokratie geschaffen ist?”
“Das hat man Ihnen so beigebracht, nicht wahr?” meinte Haase sarkastisch. “Nein, nein, Sie brauchen mir nichts zu erklären, Sie sind natürlich von selbst darauf gekommen. Vielleicht wollen Sie mir aber doch erklären, was Sie zu dieser Überzeugung gebracht hat?”
‘Ich bin verrückt’, dachte Irena. ‘Ich sitze da mit einem Mann, den ich gerade erst kennengelernt habe und lasse mich ausfragen wie in einer Schulprüfung. Ich könnte einfach aufstehen und weggehen, dann hätte ich meine Ruhe. Ich muß mir das doch nicht bieten lassen!’
Sie blieb sitzen.
“Die Gründe sind doch naheliegend”, versuchte sie zu erklären. “Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber wir beschäftigen uns mit Geschichte, und wir lernen aus ihr. Sehen Sie sich doch den Werdegang der demokratischen Staaten an! Haben ihre Bürger denn die fähigsten, die besten Politiker gewählt, die, die ihre Umwelt und ihren Frieden erhalten, die wirklich etwas zu ihrem Besten getan hätten? Sie haben doch immer die gewählt, die die beste Publicity hatten, die, die sich am besten verkaufen konnten! Wer hat denn regiert? Schauspieler, Komödianten, abhängig von einer übermächtigen Industrie im Hintergrund! Sie haben Milliarden in die Rüstung gesteckt und derweil den Rest der Welt verhungern lassen! Sie konnten sich Skandale erlauben, während die kleinen Leute schon bei weit geringeren Vergehen ins Gefängnis wanderten! Ist es das, was Sie sich unter Demokratie vorstellen?”
Haase schüttelte den Kopf. “Was Sie da ansprechen, hat es tatsächlich gegeben. Aber doch nicht ausschließlich! Sie können doch nicht alle Politiker über einen Kamm scheren! Sie müssen doch an die Idee denken, die dahintersteht!”
“Ich weiß, was für eine Idee Sie sich vorstellen. Aber das, was Ihnen vorschwebt, läßt sich nicht verwirklichen. Die besseren Argumente haben doch nicht gezählt! Geld und Lobby bestimmten doch, wer ans Ruder kam! Die Leute wählten Volksvertreter, die ihren Interessen zuwiderhandelten und das alles mit schönen, wohltönenden Versprechen bemäntelten. Es gibt nur eine Sorte Mensch, Herr Pfarrer, und die ist dumm, ziellos, leicht zu beeinflussen und unfähig, Entscheidungen zu treffen. Ich muß es wissen, denn ich gehöre selbst dazu. Und es beruhigt mich außerordentlich, daß es an der Spitze unseres Staates Männer und Frauen gibt, die nur unser Bestes im Sinn haben und sich nicht nur mit leeren Versprechungen begnügen. Sehen Sie sich doch um! Die Dreckarbeit wird von Maschinen erledigt, es gibt keine Armut und keinen Hunger mehr, unser Sozialwesen funktioniert einwandfrei, und niemand muß unzufrieden sein. Wir arbeiten 20 Stunden die Woche, es gibt für jeden genug Arbeitsplätze, weil die Firmen sich nicht wie früher im Konkurrenzkampf gegenseitig vernichten müssen. Wir werden gut beraten und bezahlt, und wir haben viel Zeit, unseren Hobbies nachzugehen. Wir müssen uns für nichts verantworten, wir haben keine Sorgen mehr.”
Sie wollte schon aufatmen nach dieser ungewohnt langen Rede, als ihr noch ein ganz besonderes Argument einfiel. Ihre Augen bekamen einen listigen Ausdruck. “Wenn Sie schon von Philosophie reden wollen – hat nicht Platon schon gesagt, die Staatsgewalt müsse in den Händen einer weisen Minderheit liegen?”
“Er nannte es Oligarchie, ja”, bestätigte Haase. “Aber erstens ist das nur eine von insgesamt sechs Formen, die zwangsläufig in einem ewigen Kreislauf der Verfassungen einander ablösen, und zweitens, wollen Sie mir vielleicht verraten, woraus sich die Nachfolger dieser Minderheit rekrutieren sollen? Wissen Sie wirklich, was Sie da sagen? Was für ein Menschenbild haben Sie nur!”
“Ich weiß nicht, was Sie für eins haben”, entgegnete sie entschieden, “aber ich jedenfalls halte nichts von irgendwelchem esoterischen Firlefanz. Man hat dafür gesorgt, daß es uns gut geht, und wir sind sanft geworden. Keine Agressivität mehr. Wollen Sie uns in die Barbarei zurückstoßen?”
“Irena, jetzt hören Sie doch endlich zu!” rief Haase und packte sie bei den Schultern. “Ich bin Priester geworden, weil ich an die Einzigartigkeit der menschlichen Seele glaube! In Ihnen, Irena, in jedem von Ihnen steckt ein winziges Stück des großen, unendlichen Universums, der ewigen Weisheit. Sie sind Geschöpfe des Höchsten, und er hat Ihnen etwas von seiner Größe auf Ihren Weg mitgegeben. In jedem von diesen Menschen, die sich um nichts mehr Sorgen als um ihre armseligen Vergnügungen machen können, ist ein Funke göttlichen Feuers verborgen, eine Majestät, die ihr alle verleugnet. Empfindet ihr keine Ehrfurcht mehr vor dem nächtlichen Sternenhimmel, nur weil ihr mit euren Raumschiffen überall hinreisen könnt? Hat das Universum seinen Zauber für euch verloren, nur weil ihr gelernt habt, alles in Lichtjahren zu messen? Irena, Sie sind einzigartig! Jeder von Ihnen ist einzigartig! Warum tun Sie alles, um die Unterschiede zu verwischen? Warum lassen Sie sich freiwillig zum Herdentier machen?”
An den Nachbartischen wurde man allmählich auf sie aufmerksam. Irena sah sich verlegen um.
“Ausgerechnet Sie müssen das sagen”, konterte sie dann mit gedämpfter Stimme. “Wer hat denn immer von der Herde, dem Hirten und den Schafen geredet, wenn nicht die Kirche? Wer hat denn immer gegen Ketzer und Andersartige gekämpft, wenn nicht die Kirche? Wer hat denn die Bibel nach willkürlichem Gutdünken ausgelegt, wenn nicht die Kirche? Wer hat die Kinder von klein auf indoktriniert, wenn nicht die Kirche? Mit welchem Recht reden Sie da über persönliche Freiheit?”
Inzwischen war es kühler geworden. Die anderen Gäste verließen die Terrasse und zahlten entweder oder zogen in die Innenräume um, wo jemand auf die Idee gekommen war, den Musikautomaten anzustellen. Irena wünschte nur, er hätte sich etwas anderes ausgesucht als ausgerechnet die Filmmusik zu Lutinskys neuem Opus. Es war nichts weiter als eine bombastische Übereinanderschichtung von orchestralen Klangteppichen und eignete sich nicht zum Tanzen. Dafür kam drinnen eine lautstarke Unterhaltung in Gang. Sie diskutierten über den Film. Irena konnte nicht genau verstehen, was sie sagten, aber die generelle Reaktion war offensichtlich positiv.
Haase räusperte sich diskret. “Um auf Ihre Vorwürfe zu antworten, Irena: In der Kirche wirken Menschen, und Menschen machen Fehler. Aber Menschen können auch lernen aus ihren Fehlern, und genau das haben wir getan. Wir sind nicht mehr so, wie Sie uns beschreiben. Und viele sind auch nie so gewesen. Die Kirche war damals eine mächtige Institution, und die Macht tötet Ideale. Heute sind wir klein, unbedeutend und in Vergessenheit geraten. Von uns kann keiner mehr reich werden, und deshalb sind nur noch diejenigen unter uns, die es ernst meinen mit dem Evangelium. Ich wehre mich sowieso gegen den Begriff ‘die Kirche’. Kirche ist keine anonyme Institution, genausowenig die ‘der Staat’. Beide leben nur durch den lebendigen Zusammenschluß von Individuen. Sie sind keine Maschinerie, kein Dienstleistungsbetrieb. Sie leben davon, daß jeder einzelne sich für sie verantwortlich fühlt und mitarbeitet. Keiner ist überflüssig, und keiner hat das Recht, seinen Beitrag zu verweigern. Kirche ist heute nicht mehr das, was sie vielleicht einmal war. Sie ist eine lebendige Gemeinschaft, in der das Wort des Einzelnen zählt und Beachtung findet. Sie ist keine hierarchische Institution. Wir alle sind Diener einer guten und ewigen Lehre, und keiner von uns ist mehr wert als der andere.”
“Und welche Alternative wollen Sie uns mit Ihrer Wundergesellschaft anbieten?” fragte Irena skeptisch. “Ist Ihnen denn klar, welche Konsequenzen Ihre Forderungen haben? Wenn die Menschen sich als Individuen fühlen, sehen sie sich automatisch auch als Konkurrenten. Sie wollen sich gegenseitig übertrumpfen, mehr Macht haben, mehr Erfolg als der andere. Sie werden sich wieder für besser halten als ihre Mitmenschen, und sie werden ihre eigenen Ansichten über Gott und die Welt wieder zum Maß aller Dinge machen wollen. Ist es das, was Sie wollen?”
Haase schüttelte traurig den Kopf. “Sie haben mich immer noch nicht verstanden. Keine Sichtweise ist absolut. Jeder von uns erkennt nur einen Teil der Wahrheit, und er muß sich dessen bewußt sein. Sie müssen miteinander arbeiten, nicht gegeneinander. Alles, was wir wahrnehmen, ist relativ. Wir müssen uns daher an die Lehre halten, an die Grundsätze der Nächstenliebe. Will das in Ihren Kopf nicht hinein?”
Irena ließ die Schultern sinken. “Was Sie da fordern, setzt ein Menschenbild voraus, das es gar nicht gibt. Wenn es um den eigenen Kopf geht, sind Ideale schnell vergessen. Die einzige Art, Frieden unter den Menschen zu schaffen, ist die unsere. Sind wir selbst denn nicht der beste Beweis? Jeder fühlt sich der Gruppe verpflichtet, und wir fühlen uns wohl dabei. Keiner will mehr sein als der andere, weil wir es gar nicht nötig haben. Wir haben auch feste Grundsätze, nach denen wir leben, und bisher haben sie sich bewährt. Was Sie sich vorstellen, ist undurchführbar. Wenn Sie den Menschen wieder klarmachen, daß sie etwas Besonderes seien, werden Sie automatisch der alten Hierarchie zur Auferstehung verhelfen. Die Natur des Menschen ist nun einmal so.”
“Begreifen Sie denn nicht”, rief Haase ungeduldig, “daß Sie alle manipuliert werden? Jeder Film, jedes Lernprogramm, jede Nachricht, jedes Buch ist voller Indoktrination! Noch schadet es Ihnen vielleicht nicht, aber ist Ihnen klar, was passiert, wenn die Macht in die falschen Hände gerät?”
“Sie träumen”, erwiderte Irena gelassen und rückte ihren Stuhl weiter nach hinten. “Das würden wir doch niemals zulassen.”
Ihr Blick schweifte über den hellerleuchteten Platz, fing sich an den bunt angestrahlten Brunnen, auf denen die Menschen in ihren vielfarbigen, teuren Kleidern saßen und plauderten. Irgendwo ertönte ein Schrei, ausgelassenes Gelächter, begleitet vom Geräusch aufspritzenden Wassers. Offenbar war jemand in einen Brunnen gefallen.
“Glauben Sie denn, wir würden all das, all unsere Errungenschaften wieder aufgeben?” fragte sie weiter.
“Sie würden schnell parieren, wenn man Ihnen mit dem Entzug aller Annehmlichkeiten drohen würde! Was wissen Sie denn noch von Ihrem Staatsapparat? Sie lassen sich alles in bequemen Häppchen in hübschen Broschürchen vorsetzen und glauben den netten Leuten, die nicht aufhören, Ihnen zu versichern, wie gut Sie es doch immer haben werden. Sie würden gar nicht merken, wenn man Ihnen ganz allmählich eine neue Überzeugung einflößen würde. Sie alle zusammen sind doch nur noch ein gigantisches Werkzeug, das zu jedem Zweck mißbraucht werden kann! Die seichten Filmchen, von denen Sie sich einlullen lassen, der ganze Luxus, mit dem man Sie kauft und mundtot macht, wofür, glauben Sie, ist das letztlich gut?”
“Gerade Sie sollten das wissen”, beharrte Irena. “Wir haben die Probleme dieser Welt endlich gelöst. Utopia ist Wirklichkeit geworden. Umweltzerstörung, Hunger und Rüstungsterror sind längst keine Begriffe mehr. Wer sollte so dumm sein, das alles aufs Spiel zu setzen?”
Haase beugte sich vor und fixierte sie eindringlich. “Ein Mensch, Irena. Einer von den dummen, skrupellosen Menschen, an die Sie glauben. Ich frage Sie nochmals: woher rekrutieren sich die Nachfolger Ihrer Staatsoberhäupter? Aus Ihren Reihen etwa? Wollen oder können Sie nicht begreifen, daß es heute wie damals Leute gibt, die für vernünftige Argumente nicht zugänglich sind, wenn es um die Macht geht? Nicht der unmündige Bürger ist die Garantie für eine glückliche Gesellschaft, sondern der mündige. Sie haben den falschen Schluß gezogen. Natürlich gab es bei Ihnen bisher noch keine Auseinandersetzung. Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, und wenn das Unwetter erst einmal losbricht, werden Sie sich noch wünschen, niemals gelebt zu haben.”
Er senkte den Blick und drehte versonnen den blausilbernen Kaffeelöffel in seinen schmalen, zerbrechlich wirkenden Händen. “Ich denke, Sie haben sich mit Geschichte beschäftigt?” fuhr er fort. “Erinnern Sie sich: Nichts wiederholt sich wortwörtlich, und deshalb ist es ja so schwer, den Anfängen zu wehren. Aber Sie sind schon weit über die Anfänge hinaus und wollen es nicht wahrhaben!”
Irena starrte ihn betroffen an, obwohl er ihrem Blick nicht begegnete, faßte sich aber schnell wieder. Die Überzeugung, die sie im Lauf ihres bisherigen einundzwanzigjährigen Lebens gewonnen hatte, ließen sich nicht so leicht wegwischen. “Ich kann Ihnen nicht glauben”, sagte sie ruhig. “Es klingt einfach zu absurd. Unsere Mentoren sind gerecht und gütig. Es gibt keine Randgruppen und Minderheiten mehr. Allen geht es gut, und wenn einmal nicht, können wir jederzeit Petitionen einreichen, die gewissenhaft geprüft werden. Unser Leben gefällt uns. Niemand wird etwas daran ändern wollen.”
Haase schüttelte den Kopf. Er rührte immer noch in seiner Kaffeetasse herum, als ob auf deren Grund etwas ganz Besonderes verborgen wäre. “Irena, ohne Konflikte kann keine Gemeinschaft existieren. Und wenn sie künstlich sublimiert werden, stauen sie sich auf und brechen irgendwann in einer Katastrophe aus. Nicht sofort, aber eines Tages mit Sicherheit. Und je später das sein wird, desto verheerender wird die Katastrophe.”
“Ich glaube Ihnen nicht! Das wäre doch viel zu unwahrscheinlich! Wer sollte sich das wünschen?”
Innerlich war sie sich langsam nicht mehr so sicher, aber sie hätte auf keinen Fall zugegeben, daß etwas Wahres an den Worten des jungen Priesters sein könnte. Damit hätte sie alles verraten, was sie bisher für gut und richtig gehalten hatte. Auch wußte sie eines mit Sicherheit: Johannes mochte es gelingen, ein paar von ihnen zu überzeugen, aber mit allen würde ihm das nie gelingen. Die Gefahr, alle bequemen Errungenschaften ihrer Gesellschaft aufs Spiel zu setzen, war zu groß. Wer würde sich da auf eine Revolution mit unsicherem Ausgang einlassen wollen? Wieder sah sie zu den Menschen am Brunnen hinüber. Die Frau, die vorhin ins Wasser gefallen war, war inzwischen herausgeklettert und hatte, ungeniert wie ein Kind, ihre nasse Oberbekleidung ausgezogen und sich einen Mantel umgehängt. Sie lachte immer noch, ein helles, leichtes, ansteckendes Lachen. Nein, er würde niemanden finden. Sie hingen an ihrem schönen Leben, und sie würden es nicht für eine noch dazu zweifelhafte Idee aufgeben.
Haase mußte das in ihren Augen gelesen haben, denn er steckte mit resigniertem Gesichtsausdruck sein Notizbuch ein und stand auf. “Leben Sie wohl. Ich sehe, es hat keinen Sinn, es Ihnen erklären zu wollen. Ich wünsche Ihnen nur, daß Sie es nicht mehr erleben müssen.”
AUSZUG ENDE
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