Facebook, Twitter und das verwaiste Blog

20. Juni 2011 um 20:47 | In Pitu, Technik | 14 Kommentare | Tags: , ,

“Stammgäste” dieses Blogs haben sicher schon gemerkt, dass hier seit ca. 9 Monaten kaum noch was los ist.

Ich weiß nicht, wie’s euch geht, aber mein Surf- und Postingverhalten hat sich insbesondere im letzten Jahr drastisch verändert. Facebook ist fest in meinen ersten Browsertab eingezogen, direkt danach folgt Twitter, beide zusammen haben meinen RSS-Feed als erste Anlaufstelle verdrängt. Mein Surfverhalten wird maßgeblich durch die Informationsströme dieser beiden Plattformen bestimmt – und durch den Zufall, den bei der Menge an Informationen, die da durchrauscht, kann ich längst nicht mehr jede Nachricht aufnehmen.

Natürlich behelfe ich mir, indem ich die Informationsströme durch Listenfilter schicke, und Mama Facebook hilft zusätzlich, indem sie Postings nach Edge Rank vorauswählt, der ähnlich undurchsichtig ist wie der Google-Algorithmus.

Das ist die Leseseite – soweit unkritisch, man kann die Informationsflut schon in den Griff bekommen und die Filter ebenfalls.

Was ich aber kritisch finde, ist die Postingseite, denn immer wieder lese ich Beiträge wie “seit ich in Facebook bzw. Twitter bin, blogge ich kaum noch”.

Ja, es stimmt: so ein kleiner Beitrag zwischendurch ist schneller in Facebook und Twitter abgeworfen als im Blog, und vor allem gibt es da sofort Rückmeldung, „instant gratification“, weil ja alle in diesem großen Raum sind und man so so eher Gehör findet als im mittlerweile verwaisten Blog.

Natürlich kann man Beiträge ins Blog stellen und die in Facebook oder Twitter “anreißen”, aber ich weiß nicht, wie es euch geht: mir geht es so, dass ich auf einen schnellen Videotipp in Facebook oder Twitter mehr Feedback kriege als auf einen Beitrag im Blog.

Nun könnte man sagen: was soll’s – Hauptsache, die Information erreicht ihren Leser.

Ja. Und nein.

Denn: habt ihr schon mal versucht, herauszufinden, was ihr im Oktober letzten Jahres auf Facebook oder Twitter veröffentlicht habt? Viel Spaß beim Suchen!

Die Streams von Facebook und Twitter sind wie Nachrichtenticker im Fernsehen: Information für den Moment, eben noch aktuell, morgen schon nicht mehr auffindbar.

Ja, Google indiziert Tweets – aber das ist nicht vergleichbar mit der Archivierung, die ich im Blog habe. *)

Und, was mir auffällt: vor lauter Rauschen, das ich in diesen beiden Microblogging-Kanälen produziere, bleibt nichts mehr übrig für das eigene Blog. Und das liegt nicht etwa daran, dass ich nichts mehr mitzuteilen hätte. Es ist eben einfacher, mal schnell einen Link abzuwerfen, als aus mehreren Links einen ganzen Beitrag zu  bauen. Aber damit mutiere ich vom Autor zum Verteilerknoten.

Ab und zu ist der Plausch in der Kaffeeküche wichtig, und auch der Flurfunk und der Nachrichtenticker haben ihre Berechtigung – aber wenn sie die Zeit zur tieferen inhaltlichen Auseinandersetzung stehlen, wird die weiße Glotze plötzlich wieder zur schwarzen Glotze, denn Information, die ich nicht verarbeite, aus der ich keine Rückschlüsse ziehe, die ich nicht analysiere, sondern nur der stetig wachsenden Bookmarksammlung einverleibe,  ist genauso nutzlos wie eine mehrere Terabyte große Videosammlung auf der Festplatte, die nur gehortet, aber nicht angesehen wird und ein ganzes Menschenleben verschlingen würde, wollte der Sammler das Gehortete wirklich einmal ansehen.

Das ist die eine Sache.

Die andere macht mir mehr Kopfzerbrechen: Wie jeder weiß, sind Facebook und Twitter proprietäre und kommerzielle Plattformen. Plattformen mit Hausrecht, Plattformen, die von heute auf morgen verschwinden oder meinen Account schließen können. Plattformen, denen wir unser Wissen und unser Netzwerk zur Verfügung stellen, ohne genau zu wissen, was damit passiert. Wir konzentrieren uns freiwillig auf einige wenige große Plattformen, obwohl das Netz selbst von seiner Infrastruktur her dezentral angelegt ist und viel eher für viele kleine, variabel miteinander vernetzte Einheiten gedacht ist als für wenige große Boliden.

Das heißt nun freilich nicht, dass man die Party verlassen muss – verlangt ja keiner. Aber ich habe mir vorgenommen, zukünftig wieder mehr in dieses Blog zu schreiben und Facebook und Twitter stärker als Multiplikatoren für die eigenen Inhalte zu nutzen.  Mal sehen, ob und wie das funktioniert.

Nachtrag 7. Juli 2011: Das gilt genauso für das jetzt noch hinzugekommene Google Plus.

*) Ja, ich importiere meine Tweets ins Blog und archiviere sie dort – allerdings sind sie auf “privat” gestellt, weil mir fürs Blog zuviel aus dem Kontext gerissenes “Rauschen” dabei ist.

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14 Kommentare »

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  1. Wo ist denn hier der “Like”-Button? ;-)

    Comment by Wolfgang — 20. Juni 2011 #

  2. ich nehm auch kommentare. :-D danke!

    Comment by limone — 20. Juni 2011 #

  3. Naja, so richtig kann ich da ja nicht mitreden – ein eigenes Blog habe ich nie eröffnet, weil ich so viel dann doch nie kommentiere. Zudem habe ich da keinen so guten Schreibstil, dass das sinnvoll wäre.
    Für mich sind also solche Plattformen, wo man “mal schnell seinen Senf dazugeben kann” eigentlich ideal.
    “Eigentlich” – denn mich stört auch genau das was ich bei Dir als Kritik herauslese: es ist irgendwie keine Kontinuität, es sind Schnipsel ohne Zusammenhang und gemeinsame Ordnung. Ist so etwas sinnvoll, bringt es uns weiter?
    Ich weiß es nicht so recht. Auf jeden Fall kostet es viel Zeit, wenn man diese Fülle an Informationen im Griff zu halten versucht.

    Comment by Wolfgang — 20. Juni 2011 #

  4. Ach Käse, Wolfgang, a) hast du einen guten Schreibstil, b) wäre es doch schlimm, wenn nur bloggen dürfte, wer einen “guten Schreibstil” hat – außerdem entsteht der Stil doch gerade beim Schreiben, wenn man schon Wert darauf legt.
    .
    Ich lese Blogs, weil mich die Menschen dahinter interessieren und ihre Informationen und Geschichten – ganz, ganz selten lese ich ein Blog wegen des Schreibstils.
    .
    Und warum soll das, was gut genug für die großen Plattformen ist, nicht erst recht was für dein eigenes Blog sein? Schon allein für dich selbst, um die Informationen nachher leichter wiederzufinden?
    .
    Ich würde mich über ein Blog von dir jedenfalls freuen.

    Comment by limone — 20. Juni 2011 #

  5. Danke für die Blumen! :-)

    Klar geht es beim Blog vor allem um den Inhalt, aber auch da habe ich in den seltensten Fällen Ideen, bei denen es mich in den Fingern juckt, sie aufzuschreiben.
    Selbst dann gibt es aber noch ein paar andere Dinge, die in der Priorität vor dem eigenen Blog angesiedelt sind…

    Mal sehen, irgendwann raffe ich mich vielleicht mal auf!

    Comment by Wolfgang — 20. Juni 2011 #

  6. Zwingen sollst du dich natürlich nicht (und ich weiß ja, dass du momentan wirklich mehr als genug um die Ohren hast) – aber die Hürde aber auch nicht zu hoch legen, denn genau daran krankte mein Blog in letzter Zeit. Da fand ich es gut, wie Frau Fragmente es angepackt hat: über einen Monat jeden Tag ein Blogposting.

    Comment by limone — 20. Juni 2011 #

  7. Im Grunde genommen ist es ja egal ob man bloggt oder twittert oder facebookt. Das muss jeder für sich selber heraus finden was für ihn am besten passt.
    Was ich allerdings nervig finde, ist das aufsplitten von Inhalten nach dem Typ und/oder Länge auf verschiedenen Plattformen. Ich kann durchaus auch Blogeinträge mit 139 Zeichen verfassen, dazu brauche ich kein Twitter. Das Twitter einfacher wäre als ein Blogeintrag, kann man so nicht gelten lassen. Es gibt genug Tools mit denen ein Blogeintrag genauso schnell verfasst ist wie mit Twitter oder Facebook.
    Für mich war Twitter sogar eher kontraproduktiv. Ich habe mir ständig überlegt ob ich es nun bei Twitter oder im Blog veröffentlichen soll. Irgendwann kam es dann so weit das ich es gar nicht mehr geschrieben habe weil ich mich nicht mehr entscheiden konnte.
    Hinzu kam das Twitter einfach viel zu viel Zeit verschlang. Ich sitze halt nicht den ganzen Tag vor dem PC und musste mir dann aus einem endlosen Strom an Informationen das raus suchen, was mich interessierte. Bei Facebook ist es derzeit noch nicht so schlimm. Allerdings ist die Sache bei 6 Freunden auch noch sehr übersichtlich. Facebook wird sich also für mich zu einer Quelle für all diejenigen Kontakte entwickeln, die ihre Aktivitäten fast ausschließlich auf diesen Dienst beschränken.

    Ähnlich ergeht es mir dann mit Leuten die für jeden Beitrag die passende Plattform aussuchen. Irgendwann ist es mir einfach zu stressig 4,5 oder noch mehr Quellen zu verfolgen. Da lobe ich mir den Blog-Feed von Felix Schwenzel der ihn dazu nutzt alle seine Aktivitäten gebündelt auszugeben. Anstatt zig verschiedenen Dienste danach abzugrasen ob er irgendwo was interessantes veröffentlicht hat, kann ich zentral in seinem Feed nachschauen.

    BTW:
    Das Blog als Archiv für die eigenen Tweets zu nutzen ist schon eine merkwürdige Idee. Da hätte ich persönlich eher auf einen Feedaggregator zurück gegriffen der mir die Möglichkeit bietet die Feeds zu archivieren. Gibt ja verschiedene die man sich lokal installieren kann.
    Auch würde ich an deiner Stelle die Tweets nicht auf den privaten Status setzen, sondern lediglich von der Startseite verbannen. Damit hast du die Möglichkeit irgendwann später mal ein öffentlich zugängliches Archiv zu erstellen.

    Comment by Ralf — 23. Juni 2011 #

  8. Hallo Ralf,

    danke für deinen ausführlichen Beitrag!
    .
    Ich finde die Idee, das Blog für die eigenen Tweets zu nutzen, sehr naheliegend und durchaus nicht merkwürdig, denn es sind ja Blogbeiträge, wenn auch Microblogging. Und ich will die “aufbewahrungswürdigen” Inhalte alle an einem Ort archivieren, und das ist eben das Blog. Da möchte ich nicht noch eine zusätzliche Baustelle aufreißen und mich von einem weiteren Service abhängig machen, der von heute auf morgen eingestellt oder maßgeblich verändert werden kann (da reichen mir schon die Erfahrungen mit Bloglines). Ein Grund, warum ich die Einträge auf privat gesetzt habe, ist, dass mir vieles davon zu trivial fürs Blog ist (in Twitter ist es oft sinnvoll, weil es in den Kontext passt, Stichwort “Kaffeeküche”), löschen möchte ich es aber auch nicht, weil ich es auch als “Lifecaching” sehe und später mal nachlesen will (was in Twitter nicht geht, da kein Archiv vorhanden und das gezielte Blättern seit der Umstellung des Streams nicht mehr funktioniert).
    .
    Die Idee, die Tweets von der Startseite zu verbannen, finde ich gut – ich nehme an, das geht so wie bei http://www.perun.net/2010/04/10/wordpress-inhalte-auf-der-startseite-steuern/ oder http://www.texto.de/quick-tipp-kategorien-von-der-startseite-ausschliessen-647/ beschrieben oder hast du noch einen anderen Tipp?
    .
    Was die Länge der Beiträge angeht: wenn ich darüber nachdenke, wird mir bewusst, dass ich vieles in Twitter veröffentliche, was ich vorher nur als Bookmark gespeichert, nicht aber gebloggt habe. Ich hatte immer ein blödes Gefühl dabei, ins Blog nur einen Einzeiler zu setzen – auch wenn meine allerersten Blogeinträge wirklich nicht mehr waren, allerdings habe ich dann immer ein Link-Digest gemacht, nichts anderes sind die Twitter-Digests im Grunde auch.
    .
    Den gebündelten Blog-Feed von Felix Schwenzel muss ich mir mal ansehen, klingt nach einem guten Ansatz – meines Wissens macht (oder machte) Claudia Klinger das auch. Allerdings hat es durchaus auch Gründe, wenn ich was nur in Twitter veröffentliche – manchmal möchte ich, dass es flüchtig bleibt, sonst fühle ich mich zu gläsern (ja, klar kann das jeder lesen, aber mit dem Recherchieren wird’s dann schon schwieriger) oder müsste alles halbwegs Persönliche außen vor lassen. Noch mehr gilt das für Facebook, wo mein Stream nicht öffentlich ist.
    .
    (Nebenbei: ich habe keine Ahnung, warum dieses Theme – Pool von Borja Fernandez – in Kommentaren alle Absatz-Schaltungen ausblendet… wenn jemand weiß, warum, bin ich für Erleuchtung dankbar.)

    Comment by limone — 23. Juni 2011 #

  9. Das mit dem im Blog archivieren fand ich deswegen etwas merkwürdig, da ich in einem Blog nur das rein schreibe was ich auch veröffentlichen will. Deswegen habe ich dich bei dem Plugin das ich dir geschickt hatte vielleicht auch falsch verstanden. Dort hatte ich extra eine Abfrage eingebaut damit der aktuelle Beitrag öffentlich ist und nur die restlichen Beiträge auf privat gestellt werden.

    Bei dem Feed-Aggregator hatte ich weniger an einen öffentlichen Dienst als vielmehr an ein selbst gehostetes Script gedacht. liegt wohl an meine Einstellung: Öffentliches ins Blog, alles andere woanders hin (s.o.)

    Daraus resultiert dann bei mir auch meine Einstellung zum gläsernen Internetnutzer. Was man nicht finden soll, kommt nicht ins Internet. Würde ich es anders machen und bestimmte Inhalte vor neugierigen Blicken schützen wollen, würde ich irgendwann in eine Paranoia verfallen. Ich würde irgendwann anfangen ständig daran zu denken was wäre wenn.

    Mit dem Theme kann ich dir leider nicht weiter helfen. Die Internetseite des Autors ist down und im öffentlichen Verzeichnis ist es wohl nicht aufgelistet.

    Comment by Ralf — 26. Juni 2011 #

  10. also top secret sind die tweets nicht, man kann sie über twitter ja auch weiterhin einsehen, aber ich muss sie im blog nicht unbedingt “featuren”, weil eben doch viel rauschen und außerhalb des twitter-kontexts unverständliches dabei ist. sie übers blog zu sichern schien mir die bequemste lösung, und ich seh auch in meinem blog ab und zu nach, was vor ein oder zwei jahren aktuell war, und da passen die tweets dann schon.

    danke fürs nachsehen – die seite von borja fernandez war kürzlich noch online, das überrascht mich jetzt. irgendwann wenn ich mal zuviel zeit übrig habe, sehe ich mir den code genauer an…

    Comment by limone — 26. Juni 2011 #

  11. Das geht mir genauso. Meinen Facebook-account brauche ich noch ein Vierteljahr, dann werde ich ihn löschen und was mich geritten hat, mich bei Google+ anzumelden, weiß ich auch nicht (Ich kreis Dich dann gar nicht erst ein, oder?)

    Letzten Endes klauen diese ganzen Seiten nur Zeit, weil ich mich durch Seitenweise sinnloses Zeug kämpfen muss. Dafür schreibe ich dort nur wenig, weil lange Texte dort keinen Spaß machen. Bei Ipernity ist es noch schlimmer, weil dort jeder Kommentar scheinbar ungelesen im Nirwana verschwindet.

    Blogs sind ja angeblich sowas von Web 1.0 und trotzdem lese ich immer öfter, dass die Leute dahin zurückkehren. Sie scheinen sich so ähnlich wie analoge Fotografie und Vinylplatten zur Nische für Liebhaber zu entwickeln.

    Ich nehm Dich dann mal in meinen Feedreader ;-)

    Comment by Pehei — 25. Oktober 2011 #

  12. Hallo Pehei,

    lieben Dank :-) Vielleicht können wir damit eine Retro-Welle anstoßen? Bei ipernity kommt es darauf an, wo man kommentiert – in der kleinen Runde, in der ich aktiv bin, besucht man sich regelmäßig und bleibt über die Kommentare als Gruppe im Gespräch…

    Du kannst mich gern “einkreisen”, wenn du magst – falls du G+ noch nutzt. Ich bin da nicht so arg aktiv, brauches es aber allein schon aus beruflichen Gründen.

    Comment by limone — 27. Oktober 2011 #

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