Internationale Markenlogos: Brands of the World

Oktober 21, 2009 um 7:26 pm | In Glas, Technik | 2 Kommentare | Tags: ,

Auf Best Brands of the World – vector logos, brand, logo, logotype, photos gibt es internationale Markenlogos en masse zu sehen, darunter auch das klassische Quelle-Logo.

Leb wohl, Quelle – und vielen Dank

Oktober 20, 2009 um 7:39 pm | In Pitu | 11 Kommentare | Tags: , ,

Das war’s. Das traditionsreiche Großversandhaus Quelle ist insolvent. Und wie das ZDF berichtet, soll das laut Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg nicht zuletzt daran gelegen haben, dass die Kunden Quelle das Vertrauen entzogen und nicht mehr dort bestellt hätten.

Das macht mich traurig. Ich war langjähriger Quelle-Kunde und habe in den letzten Wochen Geld in die Hand genommen, das ich eigentlich gar nicht hatte und extra bei Quelle eingekauft – Sachen, die ich sowieso brauchte, aber vielleicht nicht jetzt gekauft hätte, und vielleicht nicht dort. Ich hatte gehofft, dass andere Kunden genauso denken – aber offenbar war das nicht der Fall. Hätten wir dafür einen Flashmob organisieren müssen?

Es ist nicht irgendein Unternehmen, das da verschwindet, sondern eines, das gerade für die etwas Älteren unter uns fester Bestandteil des Alltags war – nie hätten wir uns vorstellen können, dass es mal nicht mehr so sein würde. Den Quelle-Katalog haben wir schon durchgeblättert, noch bevor wir lesen konnten, und Elektrogeräte der Marke “Privileg” waren in jedem Haushalt zu finden.

Auch ich habe letztes Jahr einen Herd dieser Marke gekauft, Quelle war der einzige Versender, wo ich freistehende Elektroherde in guter Auswahl und mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis fand. Heute kann ich froh sein, dass ich nicht für die erweiterte Garantie bezahlt habe, die ich damals gegen Aufpreis angeboten bekam – sie wäre heute nutzlos.

Es gab ein bisschen Probleme mit dem Gerät, weil eine Platte bei Lieferung kaputt war und der Techniker wegen falscher Ersatzteile mehrmals kommen musste, aber Quelle reagierte prompt und kulant auf meine Anfrage nach Preisminderung. Den Onlineshop, Bestell- und Bestellverfolgungs- sowie Kundendatenverwaltungsprozess empfand ich als extrem benutzerfreundlich und frage mich daher, warum Quelle das Internet verpennt haben soll – was ist hier schiefgelaufen?

Was läuft überhaupt schief in der Wirtschaft, wenn ein Traditionsunternehmen nach dem anderen plattgemacht wird oder stirbt? Es ist ja nicht einfach nur eine Firma – es ist ein Stück Wirtschaftsgeschichte, eine feste Konstante, die plötzlich weg ist. Von den Tausenden Quelle-Beschäftigten, die jetzt ihren Job verlieren und nach Oktober kein Geld mehr kriegen und sich noch vor Weihnachten arbeitslos melden müssen, ganz zu schweigen.

Der Konkurs ist so traurig, weil ich sicher bin, dass er vermeidbar gewesen wäre. Häufig gehen Unternehmen zugrunde, wenn sie nicht mehr in Familienbesitz sind, Teil von Großkonzernen werden, das Management keinen direkten Bezug mehr zur Firma hat. Je größer ein Konzern, desto anonymer, schwerfälliger und austauschbarer wird alles, und darin sehe ich eine große Gefahr für Unternehmen.

Keine schöne Entwicklung – und ich hoffe, das Ende von Quelle ist wenigstens ein mahnendes Beispiel für alle, die sich am Markt noch halten können.

Leb wohl, Quelle – und vielen Dank. Es war mir eine Freude, mit Dir Geschäfte zu machen. Ich werde Dich vermissen.

Praxiswissen WordPress » Blick ins Buch

Oktober 17, 2009 um 10:17 am | In Publikationen, Technik | Kommentare deaktiviert |

Wer nicht die Katze im Sack kaufen will, kann sich jetzt bei Amazon und bei O’Reilly Teile meines WordPress-Buchs kostenlos anzeigen lassen, darunter das komplette Kapitel 3, “Ein Blog aufbauen”. Mehr dazu im Blog zum Buch “Praxiswissen WordPress”: Praxiswissen WordPress » Blick ins Buch.

Ein Tag im Paralleluniversum – ohne Internet

Oktober 13, 2009 um 2:07 pm | In Glas, Technik | Kommentare deaktiviert | Tags: ,

Robert Lender beschreibt in seinem Artikel Ein Tag einen ganz normalen Tag in einer Parallelwelt, in der das für die Massen zugängliche Internet nicht existiert.

Was mich an die sogenannten “Pseudos” erinnert, die Ende der 80er Mode waren, als Onliner höchstens in Science-Fiction-Filmen auftraten: die Mitteilungsspalten von lokalen Anzeigenblättern wurden für twitter-ähnliche Kurznachrichten “missbraucht”, jeder hatte seinen eigenen Spitznamen, um jemanden anzuschreiben, adressierte man ihn, indem man den Spitznamen der Nachricht voranstellte, nur ein @-Zeichen gab es natürlich nicht. Irgenwann wurde die Nachrichtenflut der Anzeigenzeitung (in München war das “Kurz & Fündig”) zuviel und die Pseudos wanderten aus und gaben ihre eigene, aus Abonnentenbeiträgen finanzierte und auf dem Fotokopierer vervielfältigte Zeitung “Guck Mal” heraus (so hieß sie im Münchner Raum, es gab aber überregional viele solche Zeitungen). Diese Zeitung bestand zu 90 % aus Kurznachrichten im Twitter-Stil (nur dass ein bisschen mehr Platz zur Verfügung war), individuell layoutet (teils mit Schreibmaschine geschrieben, teils mit dem Computer, von den wenigen besonders Fortschrittlichen bzw. Privilegierten, oder auch mal handschriftlich), den Rest füllten Editorial, Cartoons und Gedichte. Anfangs erschien die Zeitung alle 14 Tage, später alle 4 Wochen (die Redaktion musste ja irgendwo die Zeit für die Produktion finden), und die vergingen immer wie im Flug. Nie werde ich das “Überraschungsei-Gefühl” vergessen, mit dem ich die neue Ausgabe aus dem Briefkasten zog.

Das wiederum heißt für mich: die Technik formt nicht die Kommunikation, sondern die Kommunikation sucht sich die passende Technik. Twittern gab es in dem Sinn schon immer, es hieß in der “analogen” Zeit nur anders.

10-Finger-Online-Schnellschreibtest

Oktober 10, 2009 um 2:29 pm | In Technik | 4 Kommentare | Tags: , , ,

Klasse Schreibtest, gefunden via Crazy Girl:

97 Wörter

Speedtest

Du hast 436 Punkte erreicht, damit befindest du dich auf Platz 494 von 93692.
Du schreibst 576 Zeichen pro Minute
Du hast 97 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 3 falsch geschriebene Wörter

(Nein, ich hab nicht geschummelt. Ich habe das während der Schulzeit in der VHS und später auch im Rahmen meiner Berufsausbildung gelernt und übe seit 20 Jahren durch ständige Praxis. ;-) )

Nachtrag: Inzwischen gibt es auch eine neue Version des Speedtest: Speedtest V2

Link inside:
Aus dem elenden Leben eines Halbdigitalers

Oktober 7, 2009 um 1:29 pm | In Limette, Technik | Kommentare deaktiviert | Tags: , , , ,

Haha, so genial: JakBlog » Aus dem elenden Leben eines Halbdigitalers. Kleiner Aufsatz von Journalist und Dozent Christian Jakubetz, der sich Gedanken macht, ob er ein schlechtes Gewissen haben sollte, weil die Welle der wechselnden Internetmoden von Twitter über Posterous bis Google Wave ihn überrollt.

Psst: Auf meinem posterous steht bis heute auch nur “Test”. ;-)

via Jens Scholz

Interview mit mir im O’Reilly-Blog zum Thema WordPress

Oktober 7, 2009 um 1:02 pm | In Publikationen | Kommentare deaktiviert | Tags: , ,

Anlässlich meines eben erschienenen Buchs “Praxiswissen WordPress” hat Corina Lange vom O’Reilly-Verlag ein Interview mit mir gemacht, das seit heute im O’Reilly-Blog online ist: oreillyblog » Die Vorzüge von WordPress.

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