Der Tod des mobilen Büros (Wired-Artikel)

7. Dezember 2008 um 16:52 | In Officeblog | Keine Kommentare |

Sehr schöner Wired-Artikel von 1999 (!) über die gescheiterte Umsetzung der Abschaffung von persönlichen Büros und Schreibtischen in einer US-Werbeagentur: Wired 7.02: Lost in Space.

Das nur allzu Menschliche trickst da die theoretischen Entwürfe aus: so kam es z. B. dazu, dass Mitarbeiter um 6 Uhr morgens in die Firma hechteten, um sich eines der (zu knapp bemessenen) Arbeitsmittel (wie Laptop und Telefon) zu sichern, die versteckten und für ein paar Stunden mehr Schlaf nochmal nach Hause gingen – wer es sich leisten konnte, überließ diese Aufgabe der Assistenz. Weil die vorgesehenen Schließfächer zu klein waren für Akten etc. deponierten Mitarbeiter diese irgendwo im Gebäude, vergaßen anschließend, wo sie die Sachen deponiert hatten und schickten panische Suchnachrichten an alle Kollegen. Und das war nur ein Teil der Probleme, die das ganze Konzept schließlich zum Scheitern verurteilten – mehr im (englischsprachigen) Artikel.

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