Ich will Knödel!

August 26, 2006 um 7:46 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |

“Ich will KNÖDEL!”
Klosterstüberl Fürstenfeldbruck

Zwei Dinge gibt es, für die die Kreisstadt Fürstenfeldbruck, 30 km westlich von München, bekannt ist: ihre Autofahrer und das barocke Kloster Fürstenfeld. Während die Brucker Autofahrer eher berüchtigt sind für ihre Unfallstatistik (nur die Brucker selbst lesen das Kennzeichen FFB als “Fürsten, Freiherrn und Barone”, während der Rest das eher mit “Fahrer fährt blöd” gleichsetzt), ist das Zisterzienserkloster Fürstenfeld ein geschätztes Ausflugsziel und weit über die Kreisgrenzen hinaus berühmt.

“Wenn ich schon nach Bayern komme, will ich auch Knödel essen”, war die energische Forderung des Besuchs aus dem Schwabenländle, und dieser Forderung wurde man im Klosterstüberl mehr als gerecht.

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Kind oder kein Kind bleibt rechnerisch gleich

August 25, 2006 um 7:22 am | In Pitu | 7 Kommentare |

Als Kinderloser (umständehalber, nicht aus Überzeugung) stößt es mir sauer auf, wenn ich immer wieder lesen muss, dass ich meinen Beitrag für die Gesellschaft nicht angemessen leiste und im Grunde keinen Anspruch auf Rentenversorgung im Alter habe, da für mich die Kinder der anderen zahlen müssen. Dabei wird gern vergessen, dass ich nur deshalb kontinuierlich Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen kann (und das nicht zu knapp), weil ich kein Kind habe und dem Arbeitsmarkt damit voll zur Verfügung stehe. Würde ich jetzt schnell noch eins kriegen (mal vorausgesetzt, das ginge so einfach), würde ich erst einmal mindestens für ein paar Jahre aus der Erwerbstätigkeit herausfallen und auch danach voraussichtlich nur in Teilzeit arbeiten können, damit also weniger Steuern und Rentenversicherungsbeiträge zahlen und der Gemeinschaft zudem für die Zeit ohne Einkommen als alleinstehende Mutter “auf der Tasche liegen”. Unterm Strich bleibt es sich für die Gemeinschaft also gleich.

Die EMMA hat das mal schön vorgerechnet: “Kinderlose zahlen wie Eltern” (Beitrag aus 12/2005).

Smile, you’re on Überwachungskamera

August 22, 2006 um 7:54 am | In Pitu | 1 Kommentare |

Wenn es die Rundumüberwachung schon gäbe, auf die wir mit dem Rückenwind der aktuellen Terror-Anschläge mal wieder mit Volldampf hinsteuern, hätte es ein Gutes: ich wäre mir gestern beim [insert elektronikmarkt here] nicht wie ein Depp vorgekommen, als ich dem zweifelnden Verkäufer bei der Reklamation klarzumachen versuchte, dass das kurz vorher erstandene Gerät definitiv nicht auf dem Transport vom Markt nach Hause beschädigt wurde und daher schon vorher beschädigt gewesen sein muss und dann die obligatorische eidesstattliche Erklärung unterschreiben musste, bevor ich umtauschen durfte. Das ist aber auch schon der einzige Vorteil, der mir einfällt.

StatCounter: Kostenloses Statistik-Tool für die Website

August 21, 2006 um 9:28 pm | In Publikationen | Kommentare deaktiviert |

Mein neuester Beitrag für akademie.de: StatCounter – Kostenloses Statistik-Tool für die Website. (Kurzportrait)

Ein Loch ist im Eimer…

August 18, 2006 um 7:58 pm | In Pitu | 5 Kommentare |

Vor Fernsehkameras wird jetzt durch Parteikollegen zurückgerudert und davon gesprochen, dass es doch nur darum ginge, den “Dritturlaub” zu streichen. Danke – ich hatte den Skiurlaub in Aspen ganz vergessen, wie konnte ich nur. Wo sind denn nur meine Skier… ach so, ich hatte ja noch nie welche. Warum nur muss ich jetzt an das alte Kinderlied “Ein Loch ist im Eimer (…) dann stopf es (…) womit denn?” denken??? Herrgott nochmal, wir wissen doch alle selbst, dass von der Rente kaum was übrigbleibt und wir selbst vorsorgen müssen. Die auffällige Zahl an Auswanderern und die vielen Auswanderer-Reportagen im Fernsehen sprechen in diesem Zusammenhang auch eine deutliche Sprache. Fangt doch endlich mal in der Politik und im Staat richtig zu sparen an, statt das Geld da immer noch mit vollen Händen rauszuwerfen!

Urlaubsbudget für die Gesundheit – welches Budget?

August 17, 2006 um 8:03 pm | In Pitu | 7 Kommentare |

Guten Tag Herr Steinbrück,

es reicht. Toller Vorschlag, den Sie da machen, von wegen wir sollen einfach auf Urlaubsreisen verzichten und das gesparte Geld in unsere persönliche Gesundheitsvorsorge stecken. Wissen Sie, wann ich die letzte richtige Urlaubsreise gemacht habe? Das war 1997, ein verlängertes Wochenende in New York. Letztes Jahr habe ich dann tatsächlich mal drei Tage im Bayerischen Wald verbracht, finanziert durch ein Geburtstagsgeschenk.

Mein Urlaubsbudget geht für jobnomadentypische deutschlandinterne Fahrten zum Pflegen der freundschaftlichen und familiären Kontakte drauf – und diese Kontakte sind meine Gesundheits- und Altersvorsorge. Würde ich mich wieder selbstständig machen, müsste ich mindestens um die 350 Euro Krankenkassenbeiträge zahlen, selbst wenn ich nur einen Umsatz von 1.000 Euro/Monat haben sollte. Und Herr Oettinger streut dann noch so tolle Ideen in die Welt wie “10% der Behandlungskosten selber zahlen”? Haben Sie mal ausgerechnet, auf welche Beträge Sie da bei einer größeren Operation kommen? Warum schenken Sie nicht gleich jedem Bundesbürger einen Revolver, damit er im Ernstfall schnell sozialverträglich ableben kann? Oder wollen Sie uns mit Gewalt in die Insolvenz treiben, damit wir uns am Ende alle in der Hartz IV-Schar wiederfinden?

Ich fasse es nicht.

Cyberabad: mixed pickles

August 15, 2006 um 11:43 pm | In Glas | 3 Kommentare |

Seit ein paar Tagen ist Cyberabad am Start, ein Gemeinschaftsblog, in dessen Autorenliste sich altbekannte Namen wie z. B. Harald Taglinger, Claudia Klinger oder Oliver Gassner versammeln. Das Ergebnis ist eine bunte, unterhaltsame Mischung, es macht Spaß, da zu schreiben. Noch schöner wäre, wenn es euch Spaß macht, darin zu lesen – schaut doch mal vorbei, und wenn ihr mögt, sagt es weiter. :-)

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