Seidenhuhn
Oktober 25, 2005 um 7:55 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Internet bildet, immer wieder. Eben im TV (Pro 7) ein putziges Huhn mit Federn an den Füßen gesehen. Nach huhn +fußbefiederung gegoogelt. DAS Huhn nicht gefunden, dafür aber auf ein anderes, sehr lustiges und puscheliges gestoßen, von dem ich noch nie was gehört hatte: das Seidenhuhn. (Erstfundstelle hier: Seidenhuhngalerie)
Und sonst?
Oktober 21, 2005 um 12:34 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Und sonst? Ich hatte heute abend ein halbes Automaten-Sandwich und leidlich schmackhaften, selbstgemachten griechischen Salat, dann noch einen Kaffee und einen Salbeitee. Tagsüber zwei sehr leckere vom Kollegen gebackene Schokoladen-Muffins (der eine Wette verloren hatte und daher gestern abend noch schnell Muffins zauberte mit dem, was in der Küche gerade so da war, NICHT mit Fertigbackmischung!!), eine kleine Portion Geflügelsalat (erst nach der Hälfte fiel mir das mit der Vogelgrippe wieder ein, aber was soll’s), einen gemischten Salat, ein paar Bissen von einer eher verdächtig aussehenden und schmeckenden Schupfnudelpfanne, eine Mokkacreme, einen Cappuccino und einen Latte Macchiato und ca. 1,5 l Wasser und ein halbes Orangensaftschorle. Und warum schreibe ich das? Weil ich was wissen will. Was? Später.
P.S.: Es ist sehr irritierend, wenn in einem Meeting eine Hälfte von “Badesalz” über Screendesign referiert und man sich ständig fragt, ob das nun ernst gemeint ist oder gleich noch eine Comedy-Pointe kommt. Nein, natürlich nicht wirklich Badesalz, aber ein verblüffend echt klingendes Double. Wahrscheinlich ist das das ganz normale hessische Idiom und kommt nur dem Zuagroasten so unverkennbar “badesalzig” vor.
Damals vor 10 Jahren
Oktober 16, 2005 um 3:59 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |Taglinger erinnert sich in seinem aktuellen +brief an die erste Homepage bei Compuserve und den mitgelieferten Homepage-Wizard, und ich erinnere mich mit:
Ich kam damals mit dem Seiten-Erstell-Teil des Wizard überhaupt nicht klar, weil man zu meiner großen Enttäuschung innerhalb dieses Tools keine Links setzen konnte. Damit erstarben meine ersten Homepage-Versuche sehr schnell wieder, und ich hatte dabei auch mehr versucht, meine alte Mailbox mit Filebase nachzubilden. Meine Rettung war dann die Erkenntnis, dass ich ja auch ein FTP-Verzeichnis als Filebase anbieten konnte, und mit der Fileliste sah das dann alles sehr mailbox-vertraut aus.
Wann ich das mit den Links erstmalig durchschaut habe, weiß ich nicht mehr, aber meine erste “richtige” Homepage war dann eine StarTrek-Seite (übrigens auch auf ourworld.compuserve.com), wegen der ich dann auch irgendwann mal Probleme mit CIS bekam, weil ich gewagt hatte, ein paar StarTrek-Icons und selbstgemachte TV-Screenshots zu verwenden. War ja strengstens verboten. Die ersten Seiten entstanden bei mir (nachdem ich den Wizard als Design-Tool zu den Akten gelegt hatte, man erinnert sich, die Links) in Notepad, sehr mühsam. Der Netscape Navigator Gold mit engebautem Composer machte es dann leichter und führte zum ersten tabellenbasierten Design.
*seufz* ich werde gerade nostalgisch, weil das eine schöne Zeit war damals… und ich frage mich, ob es so eine Aufbruchstimmung nochmal geben wird, und ob sie im Rahmen des Internet kommen kann oder ob etwas völlig Neues, Anderes kommen muss.
Fünf Fragen zum Internet
Oktober 15, 2005 um 8:32 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |1. Seit wann hast Du einen Internetanschluss?
Seit 1995 (privat und beruflich. Wenn man Compuserve-Gateways mitzählt, allerdings schon seit 1992).
2. Brauchst Du ihn eher beruflich oder privat?
Beides.
3. Sag uns Deine Lieblingsseite.
Wenn “Lieblingsseite” die Seite bezeichnet, auf die man nach dem Mail-Check als erstes und regelmäßig geht, zur Zeit flickr.com.
4. Was nutzt Du am Internet am meisten? (E-Mail, Chat, Informationen, nur bisschen surfen….)
E-Mail, Informationsrecherche, Blogs, Fotocommunities.
5. Würde Dir ohne Internet heute etwas im Leben fehlen?
“The world at your fingertips.” Eine Konstante, die unabhängig von äußeren Veränderungen (Job, Ortswechsel) bleibt. Antworten auf viele Fragen. Kontakte, die sonst längst schon versandet wären.
http://www.gimme-five.org (via Melody)
Olivia @ 08:32 PM MEZ [Link]
Video: äußere und innere Bilder
Oktober 15, 2005 um 4:06 am | In Pitu | Kommentare deaktiviert |Den ersten Videorecorder leistete ich mir 1987, mühsam abgestottert in Raten zu 50 DM/Monat, bezahlt vom ersten Nebenjob, ein Schneider-Modell, gekauft in einem Videorecorderverleih, wo man das Gerät erst mieten und dann die Miete in Kauf umwandeln konnte. Bereits vorher hatte ich den Wunsch, Lieblingsfilme (= Sherlock-Holmes-Filme) aufzuzeichnen, aber wie, ohne VCR? Die Lösung hieß: Radiorecorder mit Raum-Mikrofon vor dem TV postieren (eine direkte Anschlussmöglichkeit gab es nicht) und mittels einer analogen Kamera die Schlüsselszenen vom TV abfotografieren. Heraus kam eine eigenwillige Ton-/Foto-Collage, mittels derer ich meine Lieblingsfilme immerhin ins Gedächtnis zurückrufen konnte. Heute würde man das möglicherweise als Kunstform zelebrieren, damals war es schlicht eine Notlösung.
Clean Desk Policy
Oktober 13, 2005 um 3:48 pm | In Officeblog | Kommentare deaktiviert |Neues Wort gelernt: Clean Desk Policy
Der schnelle Weg (erste Begegnung mit dem neuen Begriff)
Beispiel für die Anwendung im Unternehmen (als Aushang für die Mitarbeiter)
What’s wrong with this picture? (Suchbild mit erschreckender Auflösung)
Erschreckend vor allem deshalb, weil da unter anderem die Passwörter fröhlich am (ungesicherten) Bildschirm pappen, aber auch höchst private Informationen wie z. B. Bankverbindung im Adressbuch frei zugänglich sind. Auch der elektronische Organizer, heutzutage häufig in Personalunion mit dem Handy, enthält mehr und mehr sensible Daten, die man nicht offen herumliegen lassen sollte. (Ich gehe lieber das Risiko ein, launige Kommentare dafür zu erhalten, dass ich mein Handy immer wie ein zusätzliches Körperteil mit mir herumschleppe, als seinen Verlust zu riskieren…)
Das ist leider alles nicht so weit hergeholt – erst kürzlich habe ich wieder mal auf einem gelben Zettel, bequem lesbar für jedermann, Passwörter gesehen. So bedenkenlos, wie vielfach mit Passwörtern umgegangen wird, könnte man gleich auf ihren Gebrauch verzichten – wenn die meisten Angestellten nicht Verpflichtungserklärungen unterschrieben hätten, in denen sie sich verpflichten, eben diese Passwörter geheim zu halten und außerdem ihren PC mit einer passwortgeschützten Bildschirmsperre zu versehen, wenn sie den Arbeitsplatz verlassen. Die Sensibilität dafür ist erschreckend wenig ausgeprägt, leider gerade auch bei Führungskräften, wo die Daten besonders sensibel sind.
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