Feierabendschlaf
September 30, 2005 um 12:44 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |Feierabendgestaltung sieht bei mir zur Zeit so aus: entweder unmittelbar nach den 20-Uhr-Nachrichten ins Bett fallen mit dem festen Vorsatz, in 2 Stunden nochmal aufzustehen (was meistens nicht klappt, außer man muss noch irgendwas sehr Dringendes erledigen, wie Überweisungen tätigen oder Amazon-Sendungen versandfertig machen, üblicherweise wird das Aufstehen dann aber bis zum nächsten Morgen verschoben), oder eine Tasse Kaffee trinken (die wach machen soll, wovon ich aber nichts merke) und den Abend vor dem Computer verbringen mit dem festen Vorsatz, heute noch irgendwas Sinnvolles zuwege zu bringen – was sich letztlich aber meist im Beantworten einiger Mails und etwas “flickern” erschöpft. Momentan fühle ich mich wie die Zahnpastatube im Bad, aus der ich seit einer Woche mit viel Mühe noch das letzte bisschen Paste rausquetsche, weil ich jedesmal vergesse, neue zu kaufen.
Höchste Zeit, wieder mal Energiewichtel zu bestellen… denn diese Abendgestaltung wird auf Dauer eintönig.
Aber jetzt steht wieder ein neues kleines Projekt an, und das freut mich.
Vielleicht hat es sogar Energiewichtel im Gepäck.
Tiernamen ganz neu – dank Kino
September 26, 2005 um 7:09 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Allwetterzoo Münster, 2003, im Aquarium, Kind 1 zu Kind 2:
“Guck mal, lauter kleine Nemos!”
Es handelte sich um Clownsfische, aber “Nemo” hatte sich seit dem Disney-Kinofilm “Findet Nemo” offenbar als Artbezeichnung durchgesetzt.
Allwetterzoo Münster, 2005, vor dem Nasenbärengehege, Kind 1 zu Kind 2:
“Sind das Iwanttomoveits?” “Nein, ich glaube nicht.” “Doch, das sind Iwanttomoveits!”
Da ich einerseits zu geistigen Transferleistungen fähig bin und andererseits erst vor wenigen Wochen im Kino den Film “Madagaskar” gesehen hatte, wo ein Katta zu den Klängen von “I want to move it” tanzte, verstand ich, wovon sie redeten. Allerdings: Kattas sind keine Nasenbären (die man auch als Koatis kennt), sondern eine Lemurenart und damit Halbaffen. Und ganz bestimmt keine Iwanttomoveits. Mal sehen, vielleicht gibt es ja demnächst einen Film mit Nasenbären in der Hauptrolle und die heißen dann plötzlich “Shakeyourthangs” oder so…
Trekkie-Symptom
September 21, 2005 um 9:21 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Du erkennst, dass du tief drinnen immer noch ein Trekkie bist, wenn du “hummingbird” tippen willst und die Finger meinen, es müsse “hummingborg” heißen.
Singende Geldbeutel
September 7, 2005 um 10:58 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Deutsche TV-Werbung bringt mich ja meist wahlweise zum Gähnen oder zum Weinen, aber bei dem niedlichen Tele2-Spot mit den Geldbeuteln, die mit weit aufgerissenem Reißverschluss-Mäulchen einen Elvis-Song zum besten geben, warte ich schon gespannt auf die Wiederholung.
(Nachtrag: Leider habe ich die Werbung danach nie wieder gesehen.
)
Die Diesel-Diät
September 3, 2005 um 1:34 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Nein, mich schrecken die aktuellen Spritpreise jetzt nicht mehr, seit eben. Seit ich folgende Rechnung aufgemacht habe:
1 Flasche Diät-Limo = 70 ct = 10 km
1 Kantinen-Mittagessen = 3,50 Euro = 50 km
weiß ich, wie ich meine Mobilität finanziere. Statt Limo (die ich sowieso nur gelegentlich trinke wegen des Geschmacks, den Durst lösche ich mit Leitungswasser) gibt es nur noch Leitungswasser, und statt Kantinen-Mittagessen nehme ich mir Stullen von zuhause mit oder geh mittags heim und schmier mir welche, das bringt pro Tag allein schon 2,50 Euro oder 35,71 km, macht in der Woche (5 Arbeitstage) 178 km. Und als erfreulichen Nebeneffekt hoffentlich auch ein paar Kilo weniger. Das ist doch eine echte Motivationsspritze…
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