Interesting(ness) Feature
August 18, 2005 um 10:41 am | In Pitu | Kommentare deaktiviert |Seit flickr das “interestingness”-Feature eingeführt hat, müht sich ein Teil der Community in bester Suchmaschinenoptimierungsmanier ab, die eigenen Fotos möglichst weit nach oben zu pushen in der Skala – offenbar mit Erfolg. Eine schöne Diskussion dazu gibt es bei Pandarine.
Ich musste spontan an Google denken, dann fiel mir ein, dass flickr ja inzwischen Yahoo! gehört (seitdem sehe ich auch keine Google-Ads mehr auf den Seiten), und dann wurde mir bewusst, dass ich Yahoo! nicht mehr mit Suchmaschinen assoziiere, sondern mit Communities. So schnell vergeht die Zeit – noch vor wenigen Jahren war Yahoo! der Inbegriff der Suchmaschine, und Google kannte keiner. Ich habe bevorzugt Northernlight eingesetzt, die haben sich heute auf Business-Anwendungen spezialisiert. Benutzt noch jemand Altavista? Ich war seit langem mal wieder auf der Seite und staunte, wie minimalistisch die jetzt ist, ganz im Google-Look: nur eine Eingabemaske und ein Logo, sonst nichts. So lernt man vom anderen und geht back to the roots.
Diese ganzen Ranking-Systeme (wie jetzt in flickr) machen mich immer etwas misstrauisch. Was die Masse anklickt und verlinkt, muss deshalb noch lange nicht das interessanteste Foto sein – vielleicht wäre das Wort “populär” die bessere Wahl gewesen. Außerdem kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass all diese Systeme uns durch die Hintertür meßbar, überprüfbar, durchschaubar, auswertbar machen. Vielleicht auch steuerbar?
Auf alle Fälle sind Communities immer wieder schöne Lehrstücke in Gruppendynamik.
Wahlhelfer
August 10, 2005 um 9:10 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |Wer gar nicht so recht weiß, was er wählen soll und zwischen Angella und Gerdrybdis kein Entkommen sieht, kann ja mal den Geldbeutel entscheiden lassen und Wahlrechner zu Rate ziehen. (via ECIN Newsletter)
StyleDiary
August 10, 2005 um 12:24 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |Nach Bloggen, Fotobloggen, Mobloggen kommt jetzt Stylebloggen: Stadtelfe macht’s vor.
Sommer-Stöckchen
August 10, 2005 um 12:08 pm | In Glas | Kommentare deaktiviert |1. Was sind die ersten Gedanken, die dir zum Thema “Sommer” durch den Kopf schiessen?
Eis, heiß, Kindheit.
2. Wie sah ein typischer Sommerferientag deiner Kindheit aus?
Radfahren, Rollschuhfahren, im Schwimmbad nach Steinen tauchen.
3. Wenn du dich an den Kiosk in dem von dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt dir als Erstes ein?
Diese Plastikmuscheln mit Bonbonfüllung in gelb und rot zum Auslutschen.
4. Wohin bist du in den Sommerferien gerne / häufig mit deinen Eltern in den Urlaub gefahren?
Mit meinen Eltern fast nie, meistens mit meiner Oma: 3x Mallorca (als es auch am Meer noch schön war), 1x mit der ganzen Familie nach Griechenland. Diese Reisen konnten durch keine einzige, die ich als Erwachsene gemacht habe, getoppt werden. Damals bin ich auch noch richtig braun geworden und habe Hitze noch gut vertragen.
5. Wo fährst du heute gerne in den Sommerurlaub? Und warum?
Gar nicht. Irgendwie verreise ich immer weniger gern, je älter ich werde – von Wochenendtrips mal abgesehen. Ohnehin habe ich meinen Zweitwohnsitz und Heimat in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Warum da teuer Geld für Urlaub ausgeben? Freie Zeit als solche ist bereits ein herrlicher Luxus.
6. Du hast einen freien Tag. Mitten im Sommer. Gestalte ihn, wie du möchtest. Alles ist möglich und nichts verboten. Benutze deine Phantasie und erzähle, wie dein idealer Sommertag aussehen würde.
Dazu brauche ich nicht viel, nur ein schönes Häuschen am Meer mit einem großen Pool, einer Liege, einem Sonnenschirm, ausreichend frischem Wind, um in der Sonne nicht zu leiden und eine oder mehrere gut gemixte, schön arrangierte Pina Coladas, und dann noch meine besten Freunde, um eine zünftige Poolparty zu feiern und für die jede Menge weiterer Cocktails, einschließlich der obligatorischen Caipis. Dazu noch Livemusik, um das Ganze abzurunden, und für abends ein feines Grillbuffet. Naja, unterm Strich dann wohl doch nicht so wenig. *g*
Gestartet von Sebastian Wendler, via Melody
Olivia @ 12:08 AM MEZ [Link]
VIB-Diskussion
August 6, 2005 um 10:55 am | In Glas | Kommentare deaktiviert |Bei Melody findet eine kleine “Verliebt in Berlin”-Diskussion statt, und da mein Beitrag im Spamfilter landete, antworte ich einfach mal hier, wollte sowieso noch ein Blog-Posting zum Thema machen:
mir ist eben noch was eingefallen: was ich an der serie positiv finde, ist, dass die botschaft eben NICHT lautet, dass man möglichst schön und “mainstream” sein muss, um erfolg zu haben. im gegenteil, die hauptfigur ist ein krasser außenseiter, dem man normalerweise nicht die winzigste chance zusprechen würde, insbesondere in einer oberflächlichen branche wie der modebranche. gegen diese vorurteile schafft sie es aber, sich anerkennung zu verschaffen, aufgrund ihrer fachlichen fähigkeiten (sie kann super mit zahlen umgehen und ist ein organisationsgenie, das im hintergrund die fäden zusammenhält.) die botschaft, die mir die serie vermittelt, ist, dass es hier letztlich doch darauf ankommt, was jemand kann und nicht, welchen oberflächlichen eindruck er nach außen vermittelt.
natürlich sind viele klischees dabei, und die übertriebenen accessoires wie die zahnspange und der fettanzug wirken auf mich künstlich und irritierend, aber diese grundsätzliche botschaft finde ich sehr positiv. insbesondere in einer welt, in der immer mehr bereits junge menschen schönheits-ops machen lassen, um besser einem publizierten idealbild zu entsprechen.
über ihre schwärmerei für ihren chef mag man streiten, aber vor ihrem jungfräulichen außenseiter-background ist sie absolut plausibel.
Hot guys at 3 o’clock
August 5, 2005 um 8:26 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |“so do you see anything?”
“yeah, yeah. hot guys at three o’clock!”
Handy mit Intelligenztest
August 1, 2005 um 11:08 pm | In Technik | Kommentare deaktiviert |Wer mit dem Siemens SF65 aufgenommene Bilder direkt vom Handy per E-Mail verschicken will, wird sich über briefmarkengroße Bilder wundern und unter Umständen enttäuschte Testberichte in Handyforen schreiben. Es sei denn, er hat auch eine niedrigere Auflösung als die maximale (1280×960) ausprobiert – oder ein wenig gegoogelt und den CHIP-Testbericht gefunden, in dem steht, dass Bilder nur bis 50K (100 K bei Firmware ab 05/2005) in Originalgröße verschickt werden, darüber werden sie automatisch verkleinert.
Frage an Radio Eriwan: Warum erwähnt man sowas nicht im Hand(y)buch? Da steht’s nämlich nicht drin… :-/
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