Absolut sicheres Wlan
März 30, 2005 um 9:27 pm | In Technik | Keine Kommentare |Mein Wlan ist so sicher, dass nicht mal ich selbst reinkomme, solange ich die Verschlüsselung eingeschaltet habe. Ich kann es dann quasi nur ehrfürchtig aus der Ferne bewundern. Das ist aber nicht der Anwendungsbereich, der mir so vorschwebte. Im unverschlüsselten Zustand komme ich zwar rein, aber noch nicht ins Internet, und außerdem habe ich nicht vor, einen offenen Access Point zu betreiben. Erste Recherchen legen den Verdacht nahe, dass das was mit dem XP SP2 zu tun hat. Viel weiter bin ich noch nicht, werfe aber schon mal ein paar nützliche Links ein:
administrator.de
wirelessfuture.de
P.S.: Bei der Recherche stieß ich u. a. auf die österreichische Schauspielerin Hedy Lamarr, eine WLAN-Pionierin, die zusammen mit dem Musiker George Antheil das “Frequency Hopping” erfand und 1942 dafür ein Patent in den USA erhielt. Man hätte damit auch Torpedos steuern können, wenn die Navy sich nicht als betonköpfig-resistent gegenüber der Erfindung erwiesen hätte.
Update 23:23 – folgende Maßnahmen führten zum Erfolg:
- Verschlüsselung auf 64-bit WEP setzen (128-bit funktionierte nicht)
- Nachdem der DHCP-Server im Router danach abenteuerliche IP-Adressen verteilte, Reboot am Router durchgeführt -> seitdem funktioniert es!
Bulimie: Fahrkarte ins Koma
März 30, 2005 um 6:56 pm | In Pitu | 2 Kommentare |Nach wie vor tobt die Diskussion, ob Terri Schiavo sterben darf/soll oder nicht. Wenig diskutiert hingegen wird die Ursache, die sie ins Koma warf:
“Terri war nicht nur scheu, sondern auch stark übergewichtig. Mit 16 begann sie eine Diät und verlor fast 40 Pfund. (…) In der Ehe verlor Terri zusehends an Gewicht, obwohl sie oft Riesenportionen verzehrte. Ärzte sind inzwischen überzeugt, dass sie an Bulimie litt, was zu einer Stoffwechselstörung und damit am Ende zu ihrem Gehirnschaden führte. Am 25. Februar 1990 fand Michael dann seine Frau bewusstlos auf dem Flurfußboden vor.” (Quelle: svz.de).
Diskriminierung?
März 30, 2005 um 5:06 pm | In Pitu | Keine Kommentare |Heute ist OB-Wahl in Darmstadt. Grund genug, sich mit den Wahlprogrammen der Kandidaten auseinanderzusetzen. Die Partei OS/3 – für eine Offene Stadt schreibt in ihrem Wahlprogramm: “SozialhilfeempfängerInnen werden von der Stadt Darmstadt gezwungen, ihren Möbelbedarf aus den gebrauchten Möbeln des “Secondo”-Möbelhauses zu decken. OS/3 will solche Diskriminierungen aufheben.”
Diskriminierung? Hallo? Geht’s noch? Ich decke meinen Möbelbedarf selbst teilweise aus Wertstoffbörsen und kann immer wieder nur den Kopf schütteln über den eklatanten Wertverlust von Neumöbeln. Sozialhilfe ist nun mal kein reguläres Einkommen, und wenn aus den beschränkten Mitteln auch noch Neumöbel und Neu-Elektrogeräte finanziert werden müssen, ist am Ende gar nichts mehr da.
Apropos reguläres Einkommen… mit einem Brutto-Einkommen von 1500 Euro oder noch weniger, wie es bei vielen Berufen Usus ist, lassen sich auch keine Neumöbel finanzieren. Und nicht nur Möbel… vor Jahren, als ich Berufsanfängerin war, haben wir im Kolleginnenkreis die Kleider untereinander ausgetauscht, weil wir uns nicht leisten konnten, ständig neue zu kaufen. Und in meinem Wohnzimmer stand über 10 Jahre lang ein fliesenverkleideter Couchtisch in braun und beige, der überhaupt nicht meinem Geschmack entsprach, den ich aber ebenfalls günstig von einer Kollegin erstehen konnte. Mein Kühlschrank war 2nd hand, der Herd ebenfalls. Auch meine nächsten beiden (betagten) Küchen übernahm ich gebraucht vom Vormieter. Hätten wir uns da auch wegen Diskriminierung beklagen müssen, weil unsere Gehälter nun mal so niedrig waren?
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