Ein Pfund Gebloggtes bitte
17. Januar 2005 um 2:49 | In Pitu | Keine Kommentare |Den Planetopia-Bericht habe ich auch gesehen, mehr zufällig und auch nur mit einem Auge, und wieder wird Bloggen als Phänomen bezeichnet (ob wörtlich, weiß ich jetzt nicht, ist mir auch egal) und auf die Nicht-Nachprüfbarkeit des Wahrheitsgehalts von Gebloggtem hingewiesen.
Natürlich. Wieso sollte das bei Gebloggtem anders sein als bei jeder anderen privaten Publikation? Und selbst bei offiziellen Publikationsorganen (vor allem denen mit den großen Buchstaben im Titel) soll es ja doch des öfteren vorkommen, dass man es um einer guten Story willen mit der Recherche nicht ganz so genau nimmt.
Aber das mit dem Phänomen muss mir noch jemand einleuchtend erklären – was ist daran phänomenal, wenn Menschen einfach zu bedienende Tools nutzen, um ihrem natürlichen Mitteilungsdrang zu frönen? Bei manchen dauert es nur länger, bis sie den Schuss hören.
Dabei sind das immer noch viel weniger, als man meinen möchte, denn wenn ich meine “Offline-Umgebung” auf Blogger durchforste, finde ich keinen einzigen. Und ich könnte wetten, mindestens 70% wissen nicht mal, was “bloggen” bedeutet. Die sind schon froh, wenn sie es schaffen, ihre HTML-Mails zu verschicken, ohne sich dabei einen Virus einzufangen.
OK, das klang jetzt ein klein bisschen gemein, war aber gar nicht so gemeint.
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