Spaß mit der Telekom II

Juni 30, 2004 um 4:19 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |

Es geht weiter: Heute morgen stand ich extra früher auf und rief wie vereinbart an. Die Dame im Service-Center wollte mich jedoch nicht an das Auftragsmanagement weiterverbinden. Das sei nicht notwendig, sie würde die Info weitergeben. Ich fragte, ob wir die Stornierung dann schriftlich bestätigt bekämen? Antwort: nein. In einer Woche solle ich nochmal nachfragen, dann müsse alles draußen sein, und ich sollte meine Telefonnummer für Rückfragen hinterlassen.

Eine Viertelstunde später probierte ich den nächsten Servicemitarbeiter aus, weil mir nicht einleuchten wollte, dass man keine Bestätigung über die Stornierung kriegt, wenn sie einem doch sonst wegen jedem Schei* einen Brief schicken. Aber nichts zu machen… dafür kam die beruhigende Auskunft, dass die Aufzeichnungen zu jedem Telefonat für 20 Jahre im Computer gespeichert werden. Lückenlose History sozusagen. Wow. Außerdem sei der Fall an den örtlichen T-Punkt weitergegeben worden. Den T-Punkt, wo man Beratung mit Bestellung verwechselt. :-/

Der erwähnte Pensionär entschloss sich nach dieser Schilderung, doch noch zusätzlich schriftlich zu stornieren, sicher ist sicher. Ich bin noch nicht sicher, was passiert. Entweder haben wir am Ende drei ISDN-Anschlüsse und eine Wagenladung Modems, oder wir haben alle kein Telefon mehr, oder es bleibt tatsächlich wie gewünscht alles erstmal beim alten.

Und ich denke über Alternativen nach… nur dumm, dass die nicht notwendigerweise besser sind, denn da habe ich auch schon Schauergeschichten im Bekanntenkreis miterlebt…

Spaß mit der Telekom

Juni 29, 2004 um 9:44 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |

Wenn ein ahnungsloser Pensionär zum örtlichen T-Punkt geht, um sich zu informieren, welche baulichen Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind, um den Telefonanschluss im Keller des Eigenheims ISDN- und DSL-tauglich zu machen bzw. eine zweite Leitung für die Einliegerwohnung zu legen, kommt er nicht etwa mit einer Auskunft nach Hause, sondern mit einem Auftrag über einen ISDN-Anschluss mit dem teuersten Tarif (XXL), ohne über die Tarife aufgeklärt worden zu sein, eine nicht benötigte ISDN-Anlage, einen DSL-Anschluss und außerdem noch einen nicht benötigten T-Online-Volumen-DSL-Account 1500, ohne jede Rückfrage und ohne etwas unterschrieben zu haben. Natürlich wird zuhause sofort angerufen und telefonisch storniert – nach insgesamt 4 Anrufen hat das dann auch geklappt, zumindest meldet der Computer das. Etwaige zugesandte Bestätigungen solle man ignorieren und bei den Geräten die Annahme verweigern, erklärt ein bunter Reigen von wechselnden Call-Center-Mitarbeitern.

Denkste. Eineinhalb Wochen später kommen wieder Auftragsbestätigungen, ein neuerlicher Anruf bei der Kundenhotline ergibt, dass der ISDN-Auftrag immer noch aktiv ist, um die Zeit (abends) sei das Auftragsmanagement (kommt hier erstmalig ins Spiel!) aber nicht mehr besetzt, und man solle um 8 Uhr morgens nochmal anrufen.

Fortsetzung demnächst in diesem Theater. Momentan komme ich mir vor, als müsse ich besonders hartnäckige Käfer erschlagen: immer wenn man meint, man hätte alle erwischt, kommt ein neuer hervorgekrabbelt…

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