Body & Soul
März 27, 2004 um 7:12 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |Heute waren wir mit ein paar Leuten in der “Körperwelten”-Ausstellung, wegen der Diskussion um die ungeklärte Herkunft mancher Präparate mit gemischten Gefühlen. In der Ausstellung selbst herrschte zumindest bei mir anfangs Neugier und Wissbegier vor, nach ca. der Hälfte hatte ich dann aber das Gefühl, genug gesehen zu haben, meine Aufnahmefähigkeit war erschöpft. Die Kommentare der Besucher, wie an vielen anderen Stellen schon erwähnt, eher respektvoll-fasziniert-neugierig, zum Teil auch auf den Spuren eigener Krankheitsgeschichten, die hier nun einen fassbaren Hintergrund erhielten, und jetzt, einige Stunden später, nachdem sich alles gesetzt hat, kommt ein Gefühl der Irritation. Manches wirkt durch die angewandte Technik künstlich, so dass es einem schwer fällt, nachzuvollziehen, dass man es mit ehemals lebenden Menschen zu tun hat (was aber auch einen gewissen Schutz gegen die Eindrücke bedeutet), aber da ist noch ein anderes Gefühl. Ein Gefühl, das mich an das erinnert, das ich hatte, als ich zum ersten (und bisher auch noch einzigen) Mal mit einer Toten konfrontiert wurde, und dieser Körper, diese Hülle etwas sehr Fremdes, Unvertrautes und damit auch Beunruhigendes hatte. Denn die Seele war nicht mehr dort. Es sieht aus wie ein Mensch, aber es ist keiner mehr. Die Gedanken daran rühren an etwas sehr Elementares, was sich in Worte aber schlecht fassen lässt. Was bleibt, ist ein gewisses Unbehagen.
Piep!
März 20, 2004 um 2:01 am | In Technik | Kommentare deaktiviert |“Die neuen Handys haben doch sowieso alle zu viele Funktionen”, sagte die Lieblingsredakteurin heute. “Ich will eins, mit dem man am besten nur Nachrichten empfangen und senden kann und nicht mal telefonieren muss!”
“Das gab’s doch schon alles”, meinte ich, “früher, mit den Pagern.”
Telmi, Quix, Skyper und wie sie alle heißen starben, als der Nachrichtenversand per SMS zu boomen begann. Leider. Wobei, Skyper hat in modifizierter Form überlebt, aber seine kleinen Brüder sind mangels Infrastruktur nur noch als Museumsstücke brauchbar.
Leider konnte ich auch auf dieser CeBIT nicht das ultimative Seniorenhandy sichten: mit auf ein Minimum herunterkonfigurierbaren Menüs, schön groß und möglichst noch mit Wählscheibe. Das mit der Wählscheibe ist durchaus nicht unernst gemeint.
Neu ist die Idee mit dem Seniorenhandy nicht, unter anderem ist sie auch hier zu finden, übrigens ein interessantes Site-Konzept: ideen sind frei!
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