Wirtschaftskrise?

Januar 31, 2004 um 2:57 am | In Eis | Kommentare deaktiviert |

Wer meint, uns ginge es heute schlecht und wir könnten uns heute nichts mehr leisten, der sollte sich mal ganz in Ruhe diese Tabelle ansehen: Die Entwicklung der Kaufkraft | stern.de und dabei mal nur die Spalten für 1960 und für 2003 miteinander vergleichen. 1960 musste ein Arbeiter 48:41 Stunden arbeiten, um sich einen Anzug kaufen zu können, 2003 nur noch 04:56 Stunden. Für einen Liter Milch 1960 15 Minuten, 2003 2,4 Minuten. Und in der Art geht es weiter. Das rückt die Dinge doch wieder in eine ganz andere Perspektive…

Mr. Ed

Januar 30, 2004 um 4:46 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |

Traum, heute nacht, und ich hatte vorher keine Pferde-Sendung gesehen:

Ich hatte eine Wohnung irgendwo auf dem Land im Parterre, recht groß, nach hinten raus mit Garten. In meiner Küche stand ein dunkelbraunes Pferd, und das war auch ganz normal so.

Das Pferd stand fast zwei Wochen dort, bis mir plötzlich siedendheiß einfiel, dass ich es tränken und füttern müsse. Gesagt, getan: erst einmal eine Schüssel mit Wasser, dann suchte ich meine Vorräte nach pferdetauglicher Nahrung ab und setzte ihm vor, was mir zu passen schien.

Ab da redete das Pferd mit mir. Wir machten zunächst einen kleinen Ausritt und ich stellte beruhigt fest, dass meine vor 24 Jahren erworbenen Grund-Reitkenntnisse noch vorhanden waren und ich es sogar in Trab setzen konnte. Danach half es mir bei der Steuererklärung und informierte mich über fehlerhafte Einträge auf meiner Lohnsteuerkarte.

Mir wurde schlagartig klar, dass ich einen neuen Freund und Wohnungsgenossen gefunden hatte und ich fand die Idee, die Wohnung mit einem ausnehmend klugen Pferd zu teilen, das in allerlei Alltagsdingen guten Rat wußte, sehr sinnvoll.

Das Pferd war übrigens männlichen Geschlechts, nach seinem Namen fragte ich nicht, aber ich würde mich nicht wundern, wenn es mit “Mr. Ed” geantwortet hätte.

Orange

Januar 26, 2004 um 9:21 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |

Niemand konnte das so wie er: sie fein schälen, bis auch das letzte Restchen weißer flauschiger Innenschale entfernt war, behutsam filetieren, so dass das zarte Häutchen erhalten blieb und dann mit der Sorgfalt des pensionierten Eisenbahners zu einer kunstvollen Komposition anrichten. Faszinierte mich jedesmal wieder. Schade, dass ich ihn nie gebeten habe, mir beizubringen, wie das geht… nachstellen läßt es sich nicht. Er fehlt. Aber jedesmal, wenn ich eine Orange esse, denke ich an ihn – meinen Opa.

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