Halloween-Fieber

Oktober 31, 2002 um 10:15 pm | In Limette | Kommentare deaktiviert |

Ihr erinnert euch aber schon noch, dass sich noch vor ein paar Jahren in Deutschland keine Sau für Halloween interessiert hat? Wann genau ist das eigentlich zu uns übergeschwappt, und wer hat damit angefangen?

Und feiern wir in ein paar Jahren dann vielleicht auch regelmäßig Thanksgiving? 1) BTW, warum eigentlich nicht? Truthahn ist lecker… *g*

1) Tun wir ja schon: Thanksgiving = Erntedankfest. Nur nicht in dem Ausmaß…

Neulich in der Hotline

Oktober 25, 2002 um 1:49 am | In Technik, Zucker | Kommentare deaktiviert |

Anwenderin: “Der Laptop von meinem Chef pfeift so komisch… der Kollege hat es sich auch schon angesehen und meint, ich müßte die Hotline anrufen deswegen.”
Hotline: “Aha. Welche Nummer hat denn der Laptop?”
Anwenderin: “Nummer? Ich weiß nicht, es ist doch nicht meiner!”
Hotline: “Auf dem Rechner ist ein Aufkleber, da steht sie drauf…”
Anwenderin: “Oh, okay. Ich sehe mal nach…”
(Pause)
Anwenderin: “Äh… das Problem hat sich erledigt. Das war nicht der Laptop, der gepfiffen hat, sondern so ein komischer Wecker direkt daneben…”
Hotline: “…” (LOL)

Sollte ich jetzt noch erwähnen, dass ich neulich auch schon argwöhnte, dass meine Platte pfeift und dann feststellte, dass der Heizkörper das Konzert veranstaltete…? ;-)

Automatische Rasenmäher

Oktober 20, 2002 um 6:53 pm | In Limette | Kommentare deaktiviert |

Was es nicht alles gibt: dass die Nachbarn mit Rasenmähern im Mini-Traktorformat in ihren Mini-Grundstücken spazieren fahren oder sich gar in Rasenmäher-Rennen aneinander messen, ist ja schon nichts Ungewöhnliches mehr. Aber als mir heute erzählt wurde, dass in Tutzing bei der Statue der Kaiserin Elisabeth im Park (des ehemaligen Hotel Strauch, AFAIR) jede Menge automatischer Rasenmäher ohne Mensch dran unterwegs sind, entstand in meinem Kopf gleich eine Szene aus einem Mr. Bean-Film.

Originalton der Erzählerin: “Ich hatte mich schon gewundert, als das Ding an mir vorbeifuhr, weil ich keinen Menschen dran erkennen konnte, und dann ist es Richtung Hecke gefahren. Aber dann hat es kehrt gemacht und ist geradewegs auf mich zu, und mir wurde mulmig, weil ich nicht sicher war, ob es was gegen mein Schienbein hat. Du mußt dir das vorstellen: du sitzt da im Parkcafé auf der Terrasse und schaust nach unten, und da sind die ganzen Rasenmäher unterwegs!” LOL… na dann wollen wir mal hoffen, dass die Rasenmäherleitzentrale immer gut aufpaßt und die Teilchen nicht durchdrehen ;-)

Italienischer Cappuccino

Oktober 18, 2002 um 6:49 pm | In Zucker | Kommentare deaktiviert |

Dank Gianna Nannini weiß ich nun, dass Touristen-Cappuccino sich durch besonders ausufernden, hochgetürmten Milchschaum auszeichnet und echter italienischer Cappuccino ein eher moderates Schaumhäubchen hat, das den Kaffee “kleidet”. (gesehen im ZDF, “Leute heute”) Na dann…

Wer kann autofahren?

Oktober 16, 2002 um 2:19 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |

“Und was ist mit Statistiken, nach denen Frauen weniger Unfälle bauen? Spinnen Versicherungen, die sich um weibliche Kunden reißen? Keineswegs. Frauen, auf die 30 Prozent der deutschen Autos zugelassen sind, fahren im Schnitt einfach viel weniger als Männer, und das auf zumeist kurzen, vertrauten Routen, zur Arbeit, zum Kindergarten oder Friseur. Würden sie so viele Kilometer abreißen wie Männer (wie diese auch noch oft risikofreudig und alkoholumnebelt), wäre ihre Unfallrate sicher noch höher als die männliche.”

Quelle: stern.de

Pfrrrrrt. Bloße Vermutung, m. E. unhaltbar. Mal sehen: ich bin in 10,5 Jahren ca. 50.000 km gefahren (vorwiegend Kurzstrecke, erst mit einem alten ps-schwachen Golf, dann mit einem neuen, ebenso ps-schwachen Polo). In den ersten sechs davon habe ich fünf Unfälle gebaut (zwei davon innerhalb des ersten Jahres), davon vier verschuldet (aber keine schlimmen Crashes, nur Blechschäden), der letzte (unverschuldet) ereignete sich 1995 (da schleuderte ein vorfahrt-mißachtender Taxifahrer einen kreuzenden Golf auf meinen an der Ampel stehenden Polo). In den letzten 2,5 Jahen bin ich mit dem weitaus ps-stärkeren tdi knapp 60.000 km gefahren, viel Langstrecke, und da selten unter 180 km/h (wenn Witterung und Verkehr es zulassen). Unfälle: Null. Mein Parklücken-Handling verbesserte sich entscheidend, als ich einen Freund hatte, der in einer Straße wohnte, wo man permanent in Parklücken einparken mußte, und mit dem regelmäßigen Training wurde das ein Klacks. Beim Autobahnfahren machte sich ebenfalls sehr schnell die größere Routine (und das ps-stärkere Fahrzeug, das mehr Reserven beim Überholen bietet) bemerkbar.

These deshalb: Wer regelmäßig längere und abwechslungsreiche Strecken mit einem leistungsfähigen Fahrzeug fährt, fährt besser. Egal ob Mann oder Frau.

Nach wie vor haben aber Frauen weniger Fahrpraxis (vor allem, wenn sie sich als Hausfrau und Mutter vorwiegend im häuslichen Kleinradius bewegen) – und entsprechend weniger Routine. Das hat aber weniger was mit biologischen als mit sozialen Gegebenheiten zu tun – ich möcht mal sehen, wie Männer fahren würden, wenn sie bei den Kindern blieben und ihre einzige Fahrpraxis darin bestünde, die lieben Kleinen durch die Gegend zu karren.

Witzischkeit…

Oktober 10, 2002 um 10:50 pm | In Pitu | Kommentare deaktiviert |

Nee, klar. Es ist wirklich unglaublich witzig, wenn eine kleine alte Dame in Mantel und Pelzkragen sich in aller altersbedingten Langsamkeit bemüht, etwas aus dem Schrank zu holen, zu schwach ist, um richtig zuzugreifen und das Gewünschte mit lautem Geschepper zu Bruch geht, worauf sie sich resignierend auf das Bett sinken läßt und insgesamt einen sehr bedrückten Eindruck macht. Wahnsinnig witzig, wirklich, lieber Stefan Raab. Und was werden wir erst lachen, wenn du mal ins Opa-Alter kommst und dann dabei gefilmt wirst, wie du versuchst, deinen Senioren-Alltag zu bewältigen.

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